Verkehrs-Irrsinn am Eigelstein Weil's nicht läuft: Kölner greift zu Balla-Balla-Aktion

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Der Verkehrs-Sheriff machte am Eigelstein alles noch schlimmer.

Köln – Der Verkehrsirrsinn am Eigelstein geht munter weiter. Am Donnerstag (30. Juli) bezog ein „ordnungsliebender Bürger” an der neu eingerichteten Fußgängerzone Position.

Der Veedels-Sheriff meinte, er müsste jetzt dafür sorgen, dass sich alle an die Verbote und Gebote halten. Er stellte sich auf die Fahrbahn und hinderte Autos an der Weiterfahrt.

Kölner „Hilfssheriff” regelt Verkehr am Eigelstein

Ein Anwohner schildert das so: „Der Typ lässt morgens um 10 Uhr keinen durch, von dem er annimmt, dass er kein Lieferfahrer ist. Und 'normale' Fahrzeuge sind keine Lieferanten – seiner Meinung nach.”

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Keine Weiterfahrt?! Der Anwohner hält das für anmaßend: „Wo bitte soll das hinführen?”

Schnell bildete sich ein Stau im Schatten der Torburg. Autofahrer waren von dem selbst ernannten Hilfssheriff genervt, einige hupten. Das ganze Theater ging so weit, dass einer brüllte: „Es reicht jetzt, wir rufen die Polizei!” Schließlich zog der „Ordnungshüter” von dannen.

Verkehrs-Irrsinn am Kölner Eigelstein: Anwohner sind genervt

Die Stimmung im Veedel ist eh gereizt. Einige Anwohner und Geschäftsleute begrüßen grundsätzlich die Idee einer autofreien Straße, andere sind von der „Bevormundung der Auto-Gegner” und der „stümperhaften Umsetzung” genervt.

Als „vorgezogene Maßnahme zur Verbesserung der Bedingungen für Passanten in der derzeitigen Pandemie-Situation” hatte die Stadt den Abschnitt zwischen Torburg und Dagobertstraße zur Fußgängerzone erklärt – und anfangs ein Chaos sondergleichen produziert.

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Zig Einbahnstraßen wurden gedreht, der Verkehr wir durch eine Spielstraße mit Kopfsteinpflaster oder entlang der Torburg geführt, viele Autofahrer ignorieren die neuen Verkehrsschilder. Und da fühlte sich der Veedels-Sheriff berufen ...

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