Tödlicher Unfall in NRW Auto kracht in Bäume – zwei Tote, Mädchen verletzt in Autowrack gefunden

Tod am Ebertplatz Nach brutaler Attacke: Urteil gegen Flaschen-Täter (24) ist gefallen

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Tod am Ebertplatz: Der Angeklagte, hier beim Prozess-Auftakt am 28. Mai 2020, wurde jetzt in Köln verurteilt.

Köln – Es war einer der schlimmsten Kriminalfälle, die Köln im vergangenen Jahr erlebte: Am 25. August hatte Yacquub S. (24) auf dem Ebertplatz zu einer abgebrochenen Bierflasche oder einem ähnlich scharfkantigen Gegenstand gegriffen und einen Kontrahenten (25) attackiert und letztlich getötet.

Nach Tod am Ebertplatz: Urteil in Köln ist gefallen

Die Waffe hatte die Halsschlagader des Opfers geöffnet, eine vier Zentimeter lange und drei Zentimeter tiefe Wunde hinterlassen, auch wurde die Luftröhre getroffen. Der Mann verblutete noch vor Ort, der hinzugerufen Notarzt konnte nur noch den Tod des 25-Jährigen feststellen.

Seit Mai 2020 lief der Prozess, jetzt ist das Urteil gefallen: Das Kölner Landgericht verurteilte einen 24-Jährigen wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten.

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Blut-Tat am Ebertplatz: Anwalt hatte Freispruch gefordert

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren und drei Monaten wegen Totschlags. Der Angeklagte habe gezielt und in Tötungsabsicht zugestochen. Der Verteidiger des 24-Jährigen plädierte auf Freispruch wegen Notwehr. Hilfsweise stellte er aber auch den Antrag, seinen Mandanten wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von höchstens vier Jahren zu verurteilen.

Ebertplatz 250819 WORRING

Die Spurensicherung nach der Gewalttat am 25. August 2019 am Ebertplatz.

Der Fall hatte 2019 deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt, weil er die Diskussion über die Gefahr am Kölner Ebertplatz wieder neu entfachte: 2017 war es zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen Drogendealern auf dem Ebertplatz gekommen, einer der Täter erhielt damals eine Haftstrafe von sechs Jahren und neun Monaten.

Blut-Tat am Ebertplatz hat Diskussionen um Gefahr neu entfacht

Später wurde der Platz umgestaltet und kulturell neu belebt, um den Ebertplatz in der öffentlichen Wahrnehmung wieder positiv zu besetzen. Mit dem 25. August 2019 wurde dieser Ansatz jäh erschüttert. Als Folge der Tat wurde im Oktober 2019 die Videoüberwachung der Polizei am Ebertplatz gestartet.

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