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In Kölner Szeneviertel Stadt will Baulücke schließen: Was jetzt dort passiert

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Diese Baulücke an der Trierer Straße in Köln soll geschlossen werden.

Köln – Die Stadt Köln plant den Bau eines neuen öffentlichen Platzes im beliebten Szeneviertel Kwartier Latäng.

Wie sie mitteilte, soll eine Baulücke zwischen Moselstraße und Trierer Straße geschlossen werden. Neue Plätze zum Verweilen und ein Kinderspielplatz sollen auf dem Gelände entstehen.

Derzeit wird es noch als Ausstellungsfläche von Gebrauchtwagenhändlern genutzt. Doch die Nutzungsverträge laufen in naher Zukunft aus.

Stadt Köln plant neuen Platz im Kwartier Latäng

Diese Gelegenheit nutzt die Stadt, um den Bereich gänzlich umzugestalten: neuer Wohnraum in Form von Sozialwohnungen sowie Plätze mit Begrünung und Aufenthaltsmöglichkeiten sollen dort entstehen.

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Laut des Zwischenstandes der Planung soll auf der einen Seite der „Moselplatz” und auf der anderen Seite der „Triererplatz” entstehen.

Somit werden Moselstraße und Trierer Straße für Fußgänger und Radfahrer direkt miteinander verbunden. Der Platz bedeutete bisher eine umständliche Barriere zwischen beiden Straßen.

Hier lesen Sie mehr: Überall Kräne und Bagger – Auf einmal vier Großprojekte: Was passiert in Köln-Ehrenfeld?

Die Stadt ruft die Anwohner des Quartiers dazu auf, sich aktiv an der Gestaltung des Platzes zu beteiligen. Da die geplante Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, sind die Bürger dazu angehalten, ihre Vorschläge per E-Mail, telefonisch, über ein Mitwirkungsportal oder auf dem Postweg einzureichen.

Kölner können Platz in der Neustadt-Süd mitgestalten

„Wir hoffen auf viele Vorschläge der Bewohner”, hofft Jürgen Müllenberg, Sprecher der Stadt Köln. Der Platz soll offen und hell gestaltet werden, um auch die soziale Kontrolle gewährleisten zu können, erklärt er.

Wann der Platz fertiggestellt wird, sei noch nicht klar. Im Jahr 2022 soll voraussichtlich die Planungssicherheit bestehen, erklärt Müllenberg. Erst dann wird der Auftrag an eine Baufirma erteilt.

Vom 22. Juni bis zum 10. Juli steht das Mitwirkungsportal unter www.mitwirkungsportal-koeln.de für alle Vorschläge offen. Die Stadt will ihre bisherigen Pläne im Anschluss nach Prüfung der Einreichungen entsprechend anpassen.

EXPRESS fragte Anwohner zu den Plänen - könnte hier, ähnlich wie am Brüsseler Platz, aufgrund der Nähe zu den Clubs wie Blue Shell oder Luxor ein lebendiger, aber auch lärmender Platz entstehen?

Das sagen Anwohner zu den Plänen der Stadt Köln

Andreas Schott (34), Vater einer kleinen Tochter, meint: „Ich finde die Idee, hier einen Platz zu bauen, super. Besonders für die Kleine ist das schön und mehr Grünflächen schaden nie. Vor Partys und mehr Lärm habe ich eigentlich keine Angst."

Trierer 1 (1)

Bosch

Kevin Kröning (30), der in der Trierer Straße wohnt, meint: „Ich bin zu 100 Prozent dafür! Es ist viel besser als so ein Autostellplatz. Ich habe auch nichts dagegen, wenn dort dann mehr los ist. So laut wird es sicher nicht werden." (cab)