Nächtliche Schüsse auf einen Kölner Imbiss: Die Polizei nimmt drei Verdächtige fest.
Schüsse auf Kölner ImbissGroßeinsatz mit Hubschrauber – drei Festnahmen

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Schüsse auf einen Imbiss in Köln-Höhenberg: Die Polizei sichert am Sonntagmorgen die Spuren.
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Schüsse in der Nacht zu Sonntag (7. Juni 2026) in Köln! Im Stadtteil Höhenberg sorgten mehrere Pistolenschüsse für einen riesigen Schrecken. Gegen 1.30 Uhr feuerten Unbekannte mehrfach auf die Fensterfront eines türkischen Imbisses.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte sofort aus, sogar ein Helikopter kreiste über dem Veedel, um nach den Tätern zu suchen. Nach ersten Zeugen-Aussagen soll der Schütze gegen 1.30 Uhr in ein Auto gestiegen und vom Tatort an der Olpener Straße geflohen sein.
Polizei nimmt drei Verdächtige fest
Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. In einer Glasscheibe des Imbiss sind mehrere Einschusslöcher zu sehen, Patronenhülsen liegen mitten auf der Straße. Mitarbeiter der Kriminaltechnik sicherten am frühen Sonntagmorgen die Spuren.
Zudem fand die Polizei in der Nähe des Einsatzortes eine Schusswaffe. Ob diese mit der Tat im Zusammenhang steht, wird nun geprüft.
Die zur Fahndung hinzugezogene Hubschrauberbesatzung entdeckte noch in der Nacht das Fluchtauto auf der Rolshover Straße im Stadtteil Humbold-Gremberg und lotste die Einsatzkräfte dorthin, wie die Polizei mitteilt. Die Beamten stellten die drei Tatverdächtigen (20, 22 und 51 Jahre alt) am Fahrzeug.
Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.

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Einer der Verdächtigen wird kurz nach der Schussabgabe von der Polizei festgenommen.
Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, reiht sich die Tat in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein. Seit rund zwei Jahren werden immer wieder Schüsse auf Wohn- und Geschäftshäuser abgegeben oder Sprengkörper gezündet. Die Ermittler prüfen dabei regelmäßig, ob die Vorfälle zusammenhängen. In mehreren Fällen stellten sie Bezüge zur organisierten Kriminalität fest.
Ein aufgedeckter Zusammenhang betraf laut Ermittlungsgruppe „Fusion“ einen Komplex um den Raub großer Mengen Cannabis, der eine Reihe von Schüssen, Explosionen und Geiselnahmen nach sich zog. Andere Fälle wurden dem Rockermilieu zugeordnet, wo Schüsse auf Gebäude als Druckmittel eingesetzt wurden.
Häufig werden für solche Aktionen junge Täter aus dem Ausland gegen Bezahlung angeworben; dieses Vorgehen wird in Ermittlerkreisen als „Crime as a Service“ bezeichnet. Bei den Schüssen auf den Imbiss sei das jedoch offenbar anders: Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ sollen die Tatverdächtigen in Köln wohnen. (dpa/red)
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