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Corona in Köln Draußen feiern: Sartory-Säle haben geniale Lösung gefunden

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Inhaber Marcus Sartory während der Session 2020 auf der Bühne.

Köln – Die Kölner kennen die ehrwürdigen Sartory-Säle an der Friesenstraße als Sitzungssaal im Karneval. Oder als Feier-Ort für Abi-Bälle. Als Prüfungsraum für Mediziner stand der Sartory auch schon bereit. Nicht zu vergessen als Box-Tempel oder als Disco. Aber als Biergarten?

Köln: Sartory wird zum Biergarten

„Corona macht’s möglich“, lacht Chef Marcus Sartory und präsentiert eine wirklich kreative Idee in Pandemie-Zeiten: „Hereinspaziert in unseren neuen Biergarten.“

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An den Wochenenden wird der Sartory-Haupteingang zum Biergarten.

Ab sofort ist immer an Freitagen und Samstagen „O’zapft“ in der Friesenstraße, denn das Sartory baut dann den Haupteingang zum Biergarten um. „Es hilft ja nicht, den Kopf in den Sand zu stecken. Sondern wir müssen an kreativen Lösungen arbeiten“, erklärt Sartory die Idee.

Köln: Sartory-Biergarten an Wochenenden

Und so kam man auf den Haupteingang: Knapp 200 Quadratmeter stehen dort zur Verfügung, belegt ist der Platz dort an den Wochenenden mit 16 Tischen, die teils auch überdacht sind. Sartory: „Die Friesenstraße ist natürlich nicht als Hotspot der Außengastronomie bekannt. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden.“ Tische für zehn Personen sind dabei, aber auch Zweierbelegungen.

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Der Aufbau für das kommende Wochenende (3. und 4. Juli 2020) am Sartory-Haupteingang hat bereits begonnen.

Für seine Idee brauchte Sartory übrigens keine neue Konzession, denn es war schon längst alles konzessioniert. Für ihn steht fest: „Auch nach Corona-Zeiten ist es denkbar, dass wir die Idee des Biergartens weiter aufrecht erhalten. Das hängt auch ein bisschen davon ab, wie es angenommen wird.“

Für Romantiker hat Sartory auch einen Tipp parat. „Von 17 Uhr bis 19 Uhr gibt es auch Abendsonne bei uns.“ Insgesamt darf das Kölsch (oder andere Getränke) bis 24 Uhr fließen, dann ist Schluss.

Sartory-Säle Köln: Biergarten bis 24 Uhr

Der Sartory-Biergarten! Ein kleiner Lichtblick in düsteren Zeiten, gerade für Saalbetreiber und die Veranstaltungsbranche. Das sieht auch der Inhaber so. „Wir können damit nicht die Verluste wieder gut machen. Aber es ist auch ein Zeichen: Wir sind noch da und geben nicht auf.“ Los geht es am 3. und 4. Juli 2020.

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