Von der City bis zum Umland Das sind die neuen Zahlen des Kölner Immobilienmarktes

Die Immobilien in City-Nähe sind rar gesät, dementsprechend steigt der Preis bei den vorhandenen Angeboten.

Die Immobilien in City-Nähe sind rar gesät, dementsprechend steigt der Preis bei den vorhandenen Angeboten. 

Der Raum Köln/Bonn gehört zu den wirtschaftlich am stärksten wachsenden Regionen Deutschlands. Das schlägt seit vielen Jahren auf den Immobilienmarkt durch: Die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser steigen kontinuierlich an. Das betrifft sowohl den Bestand als auch Neubauten. Im Auftrag von S Immobilienpartner hat das Forschungsinstitut empirica in diesem Jahr erneut einschlägige Zahlen erhoben und ausgewertet. 

Die komplette Auswertung finden Sie im City Report Wohnen

Eigentumswohnungen

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Eine gute Ausstattung treibt den Preis nach oben.

Eine gute Ausstattung treibt den Preis nach oben. 

Das Wohnungsangebot ist 2017 im Gegensatz zu den Vorjahren gestiegen – sowohl bei den Neu- als auch bei den Altbauten, bei letzterem allerdings in geringerem Umfang. Trotzdem sind die Preise in die Höhe geklettert, wenngleich nur moderat: Der Medianpreis stieg um acht Prozent auf 3.300 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig sind Wohnungen in teuren, zentralen Lagen rar gesät. Das Angebot am preiswerteren Stadtrand war deutlich größer.

Dort, wo anteilig mehr Neubauten auf dem Markt angeboten wurden, stiegen die Preise am rasantesten, so etwa in Höhenberg, Vogelsang, Worringen, Lindenthal und Müngersdorf. Ebenso sah es dort aus, wo die Wohnungen besser ausgestattet waren: Humboldt/Gremberg und Mauenheim. Preisrückgänge gab es in Nippes, Bocklemünd/Mengenich, Lövenich und Stammheim. In diesen Stadtteilen wurden anteilig weniger Neubauten angeboten.

Auch das Kölner Umland wird immer attraktiver. Die Preise stiegen um ganze zehn Prozent. Der Medianpreis liegt pro Quadratmeter bei 2.250 Euro, ein Drittel unter dem der Kölner City.  

Einfamilienhäuser

Preiswertere Neubauten finden Interessierte im Kölner Umland.

Preiswertere Neubauten finden Interessierte im Kölner Umland. 

Die Angebote gingen 2017 zurück und der Preis stieg weiter. Bei Neubauten sogar um 20 Prozent auf 571.000 Euro. Der Medianpreis für ein Einfamilienhaus liegt bei 460.000 Euro, was einen Anstieg um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Das größte Angebot finden Familien an den Stadträndern, besonders im Rechtsrheinischen.

Ob Marienburg, Müngersdorf, Lindenthal oder Junkersdorf – in den teuersten Stadtteilen Kölns sind die Preise erneut kräftig gestiegen. Hahnwald ist zwar rechnerisch im Preis günstiger geworden, das lag jedoch an den wenigen Neubauangeboten. Unter der Millionengrenze findet sich Bayenthal, ebenfalls erklärbar am mangelnden hochwertigen Angebot.

Preisgünstige Einfamilienhäuser liegen im rechtsrheinischen Köln, im linksrheinischen Norden rund um Chorweiler und im Süden der Stadt in Meschenich, Godorf sowie Immendorf. Dabei handelt es sich aber meist um Bestandshäuser mit einem Median von 300.000 bis 400.000 Euro. Preiswertere Neubauten gab es 2017 im Umland. Je größer die Entfernung nach Köln, desto geringer der Preis. Am günstigsten war es in Kerpen mit 279.000 Euro, Bergheim mit 267.000 Euro und Erftstadt mit 285.000 Euro.

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