Rosenmontagszug Eine Idee ist schon vom Tisch: So plant Kölner Festkomitee den Zoch

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Zochleiter Holger Kirsch wird vorneweg fahren.

Köln – Wird es aufgrund der Corona-Pandemie an Rosenmontag so wie im Jahr 2016: Damals fegte ein Sturm über das Rheinland und Düsseldorf sagte seinen Karnevalszug ab. Und Köln?

Hatte Glück und feierte den Rosenmontag trotzdem. Doch ganz so wie vor knapp fünf Jahren, damals holte Düsseldorf den Zoch ausnahmsweise im März nach, wird es nicht kommen: Köln hat sich sehr früh entschieden, den „großen“ Zoch in der Stadt nicht durchzuführen und auch Düsseldorf zog am Donnerstag (3. Dezember 2020) nach.

Stadion_leere_Raenge

Der FC zahlt wohl nur noch ein Viertel der Pacht für das Rhein-Energie-Stadion. Hier spielen die Kölner im September 2020 gegen die TSG Hoffenheim.

Das Comitee Düsseldorfer Carneval sagte den für den 15. Februar geplanten Zug per Mitteilung endgültig ab. Es bleibe wegen der Coronakrise keine andere Wahl, erklärte die Karnevalsgesellschaft. „Jedem Karnevalisten blutet das Herz, wenn er den Höhepunkt einer Session ersatzlos streichen muss”, erklärte CC-Präsident Michael Laumen. Die Gesundheit der Menschen habe aber absoluten Vorrang.

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In Köln dagegen will man auf EXPRESS-Nachfrage an einer „kleinen“ Lösung festhalten. „Einen großen Rosenmontagszug mit Zuschauern in der Innenstadt wird es 2021 in Köln nicht geben“, so Sprecherin Tanja Holthaus.

Rosenmontags-Zoch im Stadion vom Tisch

Zunächst hatte man im Team bei Kölns Zochleiter Holger Kirsch versucht, eine charmante Alternative an ungewöhnlicher Stätte in Müngersdorf anzubieten. Holthaus: „Die Idee eines Zuges im Stadion ist kein Thema mehr, weil auch die Bundesliga derzeit keine Konzepte mit Zuschauern umsetzen kann. Das aktuelle Infektionsgeschehen lässt nun einmal keinen Raum für große Publikumsveranstaltungen.“

Grundsätzlich will man aber trotzdem an Alternativen arbeiten, erklärte die Festkomitee-Sprecherin. „Aktuell arbeiten wir noch an kleineren Alternativen, mit denen wir vielleicht ein bisschen Zoch-Jeföhl und damit auch ein kleines Stück Normalität zu den Menschen nach Hause bringen können.“

Fazit: Das Kölner Zochleiter-Team arbeitet weiter mit Hochdruck daran, dass Rosenmontag zumindest ein bisschen Freude in Köln verbreitet werden kann und sagt deshalb auch nur die ganz große Sause ab.

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