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Einmalig in Europa Kiosk-Revolution: Auf dieses Büdchen soll nicht nur Köln abfahren

Das „Snack Mobil“ von Rewe steht auf dem Gelände des Carlswerks.

Auf dem Gelände des Kölner Carlswerk ist das erste selbstfahrende Büdchen unterwegs. 

Durch das Kölner Carlswerk rollt ein selbstfahrender Kiosk: Ein kurzes Winken reicht, dann hält das „Snack Mobil“ von Rewe digital und Vodafone. Ein in Europa einmaliges Projekt.

Köln. Die Kölner Kiosk-Kultur ist legendär, das Büdchen op d'r Eck eine gefragte Adresse im Veedel. Jetzt kommt eine ganz moderne Variante auf den Markt, die Nostalgiker wahrscheinlich erschrecken, Technik-Fans begeistern wird: Das „Snack Mobil“, entwickelt von Rewe digital und Vodafone.

Ein Kiosk, eine SIM-Karte, vier Räder, 32 verschiedene Snacks - und kein Fahrer an Bord. Seit zwei Monaten rollt der europaweit erste autonom fahrende Kiosk für Testfahrten durch das Carlswerk in Köln. Das „Snack Mobil“ hat seitdem immer zwischen 10 und 16 Uhr über 200 Kilometer zurückgelegt und erste Snacks und Getränke an Mitarbeiter vor Ort verteilt. Die Route, die das „Snack Mobil“ im Carlswerk mit maximal 6 km/h abfährt, ist seitdem stetig gewachsen.

Köln: Rewe und Vodafone präsentieren selbstfahrenden Kiosk

Am Montag, 30. August wurde der Live-Betrieb gestartet. Gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker geben die Entwickler  den offiziellen Startschuss. Ab sofort können alle Passanten im Kölner Carlswerk Erfrischungsgetränke, Süßigkeiten und Snacks bestellen und sie direkt am „Snack Mobil“ kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen. Zudem steuert das rollende Büdchen jetzt vordefinierte Haltestellen an.

„Die Zukunft der Mobilität ist digital, vernetzt und immer öfter auch autonom“, sagt Wüst MdL. Und Henriette Reker zeigt sich stolz:  „Dass Europas erster autonom fahrender Kiosk in Köln unterwegs ist, werte ich als deutliches Signal, dass unsere Stadt der richtige Standort ist, um innovative, digitale Technologien zu entwickeln“, so Reker im Beisein von Rewe-Gruppe-Chef Lionel Souque.

Frank Schmitz hält sein Handy an das Display des „Snack Mobils“

Einmalig in Europa: Frank Schmitz, Projektleiter von Rewe digital, bezahlt am Kölner „Snack Mobil“ mit seinem Mobiltelefon.

Um den autonomen Kiosk zu stoppen und ein Getränk oder einen Müsliriegel auszuwählen, können Passanten sich einfach auf ihn zubewegen und ein Handzeichen geben. Diese werden von integrierten Sensoren und Kameras erkannt. Zudem können hungrige Nutzer auch warten, bis das Fahrzeug an einer der insgesamt drei vorausgewählten Haltestelle einen Stopp einlegt. Die Auswahl der Snacks und Getränke erfolgt direkt am Fahrzeug. Gezahlt wird kontaktlos - zum Beispiel mit dem Smartphone.

Das „Rewe Snack Mobil“ fährt über ein virtuelles Schienennetz die vordefinierte Strecke innerhalb des Gewerbeparks ab. Eine SIM-Karte und eine Außenantenne halten den Kiosk über LTE und 5G immer in Kontakt mit dem virtuellen Routenplaner und somit stets auf Kurs. Sensoren am Fahrzeug erkennen aus einiger Entfernung, wenn sich die Wege mit Passanten kreuzen. Dann hält der Wagen an und fährt erst weiter, wenn der Sicherheitsabstand wieder groß genug ist. (dpa)

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