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Bluttat in Kölner Altstadt  Streit um Lappalie kostet 20-Jährigen fast das Leben

Spusi

Am Tatort in der Kölner Altstadt wurden Spuren gesichert. Das Symbolfoto zeigt einen Beamten der Spurensicherung nach einer Messerattacke in Frankfurt/Main. 

Köln  – Sie stritten sich wegen einer Lappalie. Doch als der Streit bereits beendet war und sich die Gemüter beruhigt hatten, kam es vor dem McDonald's auf der Marzellenstraße zur Bluttat...

  • Prozessauftakt vor Kölner Landgericht
  • Angeklagter soll in Kölner Altstadt Messer gezogen haben
  • Opfer mit lebensbedrohlichem Blutverlust

Ein 27-Jähriger muss sich deswegen seit Dienstag (2. Februar) vor dem Kölner Landgericht verantworten. Ihm wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. 

Streit in Kölner Altstadt wegen Essen auf dem Boden

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Laut Anklage kam es am 22. August gegen 2.20 Uhr zwischen ihm und dem späteren Opfer (20) vor dem Schnellrestaurant in der Kölner Altstadt zu einem Streit. Angeblicher Auslöser: Essen, welches auf den Boden geworfen worden war. 

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte, nachdem sich die Situation bereits wieder beruhigt hatte, plötzlich und unerwartet ein Messer aus der Hosentasche zog, auf den Geschädigten zuging und in schneller Abfolge auf ihn einstach.

Laut Kölner Staatsanwaltschaft nahm Angeklagten Tod des Opfers in Kauf

Dabei soll er, so der Vorwurf, zumindest billigend in Kauf genommen haben, den Geschädigten zu töten. Eine Mordkommission hatte die Ermittlungen übernommen.

Der 27-Jährige war zunächst geflüchtet, hatte sich aber kurz darauf der Polizei gestellt. 

Das Opfer erlitt neben Schlägen auch Stichverletzungen im Gesäßmuskel und Einstiche im Nierenbereich. Der Blutverlust war lebensbedrohlich. Polizisten, die in der Nähe waren, leisteten Erste Hilfe. 

Der Prozess, in dem das Opfer als Nebenkläger auftritt, findet vor der 11. Großen Strafkammer statt. Es sind insgesamt acht Verhandlungstage vorgesehen. Mit dem Urteil wird Mitte März gerechnet. (iri)

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