„Pascha“-Besitzer Erpressung? Puff-Baron Hermann Müller als Zeuge in Köln

Herman Müller (links) und Armin Lobscheid im Amtsgericht.

Herman Müller (links) und Armin Lobscheid im Amtsgericht.

Köln – Hohe Prominenz aus dem Rotlichtmilieu betrat am Montag Saal 13 des Kölner Amtsgerichts. Hermann Müller, Besitzer der „Pascha“-Großbordelle in Köln, München, Salzburg, Linz und Graz, und der Kölner Geschäftsführer Armin Lobscheid waren als Zeugen geladen. Es geht um Erpressung.

Angeklagt sind ein ehemaliger „Pascha“-Sicherheitsmann und dessen Geschäftspartner. Bei einem Treffen im Steakhaus sollen sie von Müller 100 000 Euro verlangt haben. Erst dann würden sie mit ihren Anschlägen aufhören.

Seit Ende 2013 stank es in dem Großbordell auf der Hornstraße (120 Zimmer) immer wieder nach einer Mischung aus Erbrochenem und faulen Eiern.

30 Mal wurde auf den Fluren Buttersäure ausgekippt.

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„Ein Schaden im fünfstelligen Bereich“, sagte Armin Lobscheid. Die Angeklagten streiten ab. Sie wollten lediglich über eine Abfindung sprechen. Da eine Anwältin weitere Akteneinsicht beantragte, wurde der Prozess vertagt.

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