Nächste Runde Räuber-Zoff: Jetzt wird’s schmutzig!

Mac Kalenberg (ganz) rechts ist bei den Räubern raus.

Mac Kalenberg (ganz) rechts ist bei den Räubern raus.

Der anhaltende Streit der Räuber - er geht in die nächste Runde:

Jetzt hat Mac Kalenberg, dem die Band kurz nach der Session gekündigt hatte, eine Abmahnung mit einer Unterlassungserklärung an den neuen Bassisten Torben Klein geschickt.

„Er darf sich nicht neuer Bassist der Räuber nennen, weil Herr Kalenberg immer noch Bassist ist. Das ist wettbewerbswidrig“, so Kalenbergs Anwalt Dr. Ulrich Andryk.

Derzeit steht nämlich noch ein Verfahren aus, in dem Kalenberg seine Ansprüche geltend machen will. Denn noch sei nicht geklärt, ob er Teilhaber der GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) oder freier Künstler bei den Räubern war.

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Andryk: „Solange das nicht geklärt ist, ist mein Mandant rechtlich noch Bassist.“ Mit diesem Schritt erhofft sich der Jurist, dass beide Seiten auch an den Verhandlungstisch zurückkehren. „Wir möchten wirklich alles friedlich - und ohne schmutzige Wäsche zu waschen - klären“, so Andryk. „Aber die Gegenseite ignoriert unsere Bemühungen.“

Wirklich? Kalenberg hat jetzt auch eine erweiterte Klage vor Gericht eingereicht: Darin geht es ans Eingemachte! Er fordert eine Beteiligung an den laufenden Einnahmen, an Musikrechten - und nicht zuletzt geht es um die Namensrechte von „de Räuber“.

Besonders brisant: Erreicht Kalenberg, dass er Gesellschafter der GbR war, kann er erwirken, dass die Band sich auflösen und einen neuen Namen geben muss. Räuber-Hauptmann Karl-Heinz Brand: „Wir nehmen das zur Kenntnis, sind aber gelassen. Weiter werden wir uns dazu nicht äußern.“

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