Beim Pokalfinale in Höhenberg herrschte super Stimmung. Doch jetzt meldet sich Bläck-Fööss-Urgestein Erry Stoklosa, der das Spiel sah, mit heftiger Kritik.
Nach PokalfinaleBläck-Fööss-Legende wendet sich wegen Knöllchen direkt an den OB

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Bläck-Fööss-Urgestein Erry Stoklosa (Archivfoto) hat sich auf Facebook über die Parkplatzsituation beim Pokalfinale im Sportpark Höhenberg ausgelassen.

Da ist aber einer sauer: Bläck-Fööss-Legende Erry Stoklosa lässt auf Facebook seinen Ärger raus, weil er beim Mittelrheinpokal-Finale Fortuna Köln gegen Viktoria Köln am Samstag (23. Mai) ein Knöllchen kassierte.
Der Musiker wendet sich in seinem Post direkt an die Stadt, also an Oberbürgermeister Torsten Burmester, und fragt: „Liebst du dich eigentlich selbst? Kannst du nicht mal zu so einem Anlass, die Fünf gerade sein lassen und für drei Stunden auf das Einsammeln von Bußgeldern verzichten?“
Bläck-Fööss-Urgestein ärgert sich über Parkplatzsituation
OB Burmester, fügt Stoklosa hinzu, habe mit seinem Auto „natürlich im VIP-Bereich“ geparkt. „Okay, hat er ja auch verdient. Aber er hätte die Strafverfolgung für alle Fußballfans der Kölner Vereine an diesem Nachmittag mal aussetzen können“, meint er.
Schon die Anreise zum Stadtduell im Höhenberg Park sei ein Abenteuer gewesen, wenn nicht sogar ein Chaos. „Der Sportpark fasst 8300 Zuschauer und ich denke mal, dass nicht mehr als maximal 1000 Parkplätze zur Verfügung stehen. Wo also parken?“, erklärt der ehemalige Bläck-Fööss-Sänger.
Nach stressigen, fast 50 Minuten sei es ihm gelungen, seinen Wagen irgendwo weit ab vom Stadion auf einem Rasenstreifen abzustellen. Doch nach dem packenden Pokalfinale, das zugunsten von Viktoria Köln ausging, die Ernüchterung. „Wie schon erwartet, hing eine dicke Knolle an meiner Scheibe“, so der Musiker.
Unter seinem Facebookeintrag sammeln sich muntere Kommentare. „Bei solchen Veranstaltungen wird das Personal aufgestockt. Hauptsache, die Kasse klingelt“, meint ein User. Ein anderer stimmt Erry Stoklosa ebenfalls zu, schreibt: „Es ist bei jedem Heimspiel vom FC das Gleiche.“
Ein weiterer Kommentar: „Das Ordnungsamt wartet nur auf solche Gelegenheiten, um schnell ein paar Euro zu kassieren. Parkplätze gibt es sehr wenige und die auswärtigen Fans bekommen den richtigen Eindruck von Kölle.“ Andere haben kein Verständnis, fragen, warum er denn nicht die KVB oder das Fahrrad genommen habe?
„Boah, Erry, als kölscher Jong mem Auto zum Spill fahre? KVB machts möglich ohne Parkplatzstress und ohne Knolle“, schreibt einer. Eine Facebook-Userin meint: „Dass dort kaum Parkplätze sind, ist doch bekannt. Warum nicht mit den Öffis anreisen?“
Einer rät dem Musiker, „vom Bonner Verteiler mit dem Rad in circa 45 Minuten, parken, fünf Minuten Fußweg zum Sportpark. Also schneller als deine Parkplatzsuche, Erry Stoklosa“. Mehrere empfehlen ihm die KVB-Linie 1 – die würde ja nun nicht wirklich weit entfernt halten.
Auch bei EXPRESS.de ist die Parkplatzsituation in Köln ein heißes Thema. Weil hunderte Plätze gestrichen werden, sorgt das für viel Frust. Der entlädt sich zudem auch an Wohnmobilen, die wochenlang öffentliche Parkplätze blockieren.
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