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Nach Gänsehaut-Auftritt von Kasalla Gute Aussichten für Kölner Hinterhofkonzert-Fans

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Am 27. Juni haben Kasalla den Hinterhof bei der Arnulfstraße gerockt. Bei diesem einen Hinterhofkonzert soll es nicht bleiben. 

Köln – Der Ort war lange geheim. Dann ist die Kölner Band Kasalla in einem Hinterhofkonzert bei der Arnulfstraße aufgetreten. Insgesamt haben laut Veranstaltern mehr als 1000 Kölner von ihren Balkonen und Höfen aus zuschauen oder zumindest zuhören können. Es wurde getanzt und geklatscht.

Auch wenn Konzerte in kleinerem Rahmen wieder möglich sind, soll es mit den Hinterhofkonzerten weitergehen, wie die Veranstalter erklären. Dafür gibt es mehrere überzeugende Gründe.

Köln: Nach Hinterhofkonzert bei Arnulfstraße – Veranstalter wollen weitermachen

In Corona-Zeiten, wo Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern bis Ende August nicht stattfinden dürfen, bieten die Hinterhofkonzerte Abwechslung für viele Kölner.

„Auch Streaming macht Spaß und war lange in der Corona-Krise eine tolle Möglichkeit, doch die Hinterhofkonzerte haben den Kölnern das Konzert-Feeling zurückgegeben“, erklärt „Stay Home Club Köln“-Sprecher und Organisator Kalie Cheng. 

„Stay Home Club Köln“ und „Dringeblieben“ freuen sich über Erfolg

„Stay Home Club Köln“ ist eigentlich ein Zusammenschluss aus regionalen und ökologischen Lebensmittel Start-ups und kommt ursprünglich aus Berlin, doch das Kölner-Team schaut gerne mal über den Tellerrand hinaus. 

Zusammen mit der Plattform „Dringeblieben“ wurde das Kasalla-Hinterhofkonzert organisiert und gestreamt.

„Das war ein tolles Erlebnis, auch so eine bekannte Band im Hinterhof zu haben“, so Cheng weiter und freut sich verkünden zu dürfen, dass es auch in Zukunft weitere Hinterhofkonzerte mit verschiedenen Kölner Künstlern geben soll.

Hinterhofkonzerte: Echte Zuschauer auf Balkonen und Streaming-Hit

Das bestätigt auch „Dringeblieben“, das Team will auch nach den diversen Lockerungen in der Köln weiterhin an Hinterhofkonzerten und Künstler-Programmen festhalten und fleißig streamen. Schon seit Wochen sind die Kölner nicht mehr „nur zu Hause“, doch ein Ende des Streamings ist noch lange nicht in Sicht.

„Auch unbekannte Künstler können sich jederzeit  melden“

„Klar sind die Streaming-Zahlen im Vergleich zum April zurückgegangen, aber das Interesse ist immer noch da“, erklärt Tim Jaspert dazu.

Die Kooperation von „Dringeblieben“ und dem „Stay Home Club Köln“ kam mit Topact Kasalla gut an und soll nach Möglichkeit wiederholt werden. „Auch unbekannte Künstler können sich jederzeit bei uns melden“, so Jaspert weiter.

Köln: Zwischen „Dringeblieben“ und „Rausgegangen“

Man wolle mit der zusätzlichen Plattform unbedingt weitermachen und nicht schon jetzt wieder nur auf „Rausgegangen“ setzen, die ursprüngliche Event-Plattform der Kölner.

Wahrscheinlich befindet sich Köln genau zwischen diesen beiden Extremen, das glaubt auch „Stay Home Club Köln“-Sprecher Cheng. Da kommen Hinterhofkonzerte mit einer Mischung aus Intimität und gemeinsamer Konzert-Atmosphäre den Kölnern gerade recht.

„Mal was Anderes!“ organisiert neue Hinterhofkonzerte

Nicht nur in der Stadt am Dom, auch zum Beispiel in Rom und Paris sind Hinterhofkonzerte eine Aktion gegen die für manch einen schon arg lange andauernde Konzert-Abstinenz.

Die Interessengemeinschaft „Mal was Anderes!“ hat ebenfalls die Initiative ergriffen. Auch hier spielen Künstler Hinterhofkonzerte und die Balkon-Zuhörer können sowohl vor Ort, als auch online für die Künstler spenden. Die nächsten Hinterhofkonzerte finden laut den Veranstaltern am 10. Juli in einem Hinterhof in Sülz und am 1. August in Rodenkirchen statt.

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Mehr Infos zu Künstlern und dem genauen Ort gibt es bald direkt auf der Seite Hinterhofkonzert.de.

Denn wie beim Kasalla-Auftritt am 27. Juni soll bei Hinterhofkonzerten bis kurz vor Beginn alles möglichst geheim bleiben. Die Kölner Band hat bei ihrem Auftritt zum Beispiel mehr als 4000 Euro eingenommen und den Gesamtbetrag gespendet.