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Corona-Krise „Blockwarte" und „Weicheier": Model-Papa Günther Klum platzt der Kragen

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Günther Klum (hier ein Foto von Februar 2020) vor seiner Gaststätte in Bergisch Gladbach.

Bergisch Gladbach – Er nimmt kein Blatt vor den Mund: Günther Klum hat eine klare Meinung. Angesprochen auf das Thema Corona auf dem Wochenmarkt, macht er seinem Unverständnis Luft.

Corona: Klum bemängelt fehlende Tests

„Es gibt so viele Dinge, die ich nicht verstehen kann“, platzt dem Model-Papa im EXPRESS-Gespräch der Kragen. Der wichtigste Punkt für den Unternehmer: „Warum werden Menschen, die mit Risikogruppen arbeiten, nicht täglich und flächendeckend getestet?“ stellt er sich die Frage.

„Zum Beispiel Pflegedienste oder Mitarbeiter in Altersheimen oder Krankenhäusern. Wenn man den Schutz für die Risikogruppen ernst nehmen würde, dann müssten diese Menschen jeden Tag auf Corona getestet werden. Dann wären einige Todesfälle erst gar nicht eingetreten.“ Auf den Einwand, dass dies vielerorts jedoch geschehe, sagt Klum: „Es muss täglich, flächendeckender geschehen.“

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Heidi Klum und ihr Vater bei einem Event 2015 auf dem Roten Teppich.

Der Bergisch Gladbacher hat einen Wandel während der Corona-Krise beobachtet. „Wehe, du hast keinen Mundschutz auf dem Markt an. Früher waren das die Blockwarte und IMs, heute sind es extra von der Stadt angeheuerte Leute, die einen zurecht weisen. Dann verstehe ich die Handhabung in Pflegeheimen überhaupt nicht.“

Günther Klum: Corona-Denunzianten sind wie Blockwarte und IMs

Vielmehr sei das Tragen von Masken auch für Kinder keine gute Entwicklung. „Wir ziehen uns eine Generation von Weicheiern heran. Die Kinder stecken sich nicht mehr mit den Krankheiten an und sind später nicht mehr immun.“ Früher habe man zum Beispiel Windpocken und Masern gehabt. „Dadurch wurde das Immunsystem gestärkt.“

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Einkaufsziel von Günther Klum: Auf dem Wochenmarkt von Bergisch Gladbach (aufgenommen im März 2020) wurde er auf die Maskenpflicht hingewiesen.

Klum weiter: „Wenn man die Zahl der Corona-Toten mit denen der schweren Grippe vergleicht, dann sind diese eigentlich nicht exorbitant hoch.“

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Letztlich ist für den Geschäftsführer ein Ende der Krise noch nicht in Sicht. „Wir müssen uns weiter wie vor einer schlimmen Grippe schützen.“ Aber: „Angst ist der falsche Ratgeber. Deshalb habe ich auch keine Angst vor Corona.“

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