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Weltall-Sensation Mit Hilfe von Promi-Milliardär: Kölner Astronaut (50) fliegt zur ISS

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Matthias Maurer, hier ein Foto aus dem Jahr 2018, wird Kölns nächster Astronaut auf der ISS.

Köln – Köln hat schon Alexander Gerst (seit 2009 Wahl-Kölner), jetzt kriegt die Stadt ihren nächsten Weltraum-Helden: Matthias Maurer wird im Herbst 2021 zur internationalen Raumstation ISS fliegen.

Köln: Matthias Maurer fliegt im Herbst 2021 zur ISS

Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln am Montag (14. Dezember) mitteilte, soll Maurer als erster deutscher Astronaut an Bord einer Raumkapsel des privaten US-Unternehmens SpaceX (von Milliardär Elon Musk) ins All reisen.

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Er kennt die Raute aus der Nähe: Matthias Maurer auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) 2018 mit Kanzlerin Angela Merkel.

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Sechs Monate lang soll Maurer auf der ISS leben und forschen, er ist als einziger Vertreter der Europäischen Weltraumagentur (ESA) mit an Bord. Der gebürtige Saarländer wird nach jetzigem Stand von den US-Amerikanern Raja Chari und Thomas Marshburn (beide NASA) begleitet.

Matthias Maurer: In St. Wendel geboren, in Köln zum Astronauten ausgebildet

Matthias Maurer wurde 1970 in St. Wendel geboren, studierte Materialwissenschaften und Werkstofftechnik im Saarland, in Großbritannien, Frankreich und Spanien. Er promovierte an der RWTH Aachen über Leichtbauwerkstoffe. Maurer wurde 2004 als „Vorzeige-Erfinder“ in NRW ausgezeichnet. Seit 2010 lebt er auf der „Schäl Sick“ in Köln.

Maurer und Gerst kennen sich gut, 2008 hatten sie sich gemeinsam bei der ESA beworben, alle Tests mit Bravour bestanden. Maurer kam unter die besten zehn, Gerst startete schneller durch. 2014 war er erstmals im All (166 Tage), mit seinem zweiten Aufenthalt 2018 (197 Tage) wurde Gerst zum Deutschen mit den meisten Weltraum-Tagen.

Matthias Maurer und Alexander Gerst haben sich 2008 gemeinsam beworben

„Die ESA hatte aber nur Flugmöglichkeiten für sechs Astronauten, die restlichen Kandidaten kamen auf die Reservebank“, blickt Maurer zurück.

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Matthias Maurer bewarb sich 2008 bei der ESA, 2021 geht es zum ersten Mal ins All.

Später wurde das ISS-Programm bis 2024 verlängert und die Besatzung der ISS aufgestockt. Jetzt ist Maurer selbst an der Reihe. Im DLR in Köln wurde er ausgebildet, unter anderem mit Tauchtraining als Vorbereitung für einen Außenbordeinsatz, also einen Weltraumspaziergang.

Für seine erste Weltraum-Mission hat sich Maurer den Namen „Cosmic Kiss” ausgesucht. Der Name sei eine „Liebeserklärung an den Kosmos“ und betone die Bedeutung der ISS, die den Weltall mit der Erde verbindet. Gersts Missionen hatten mit „Blue Dot” (blauer Punkt) und „Horizons” (Horizonte) deutlich konventionellere Namen getragen. (tw)

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