Lauterbach mahnt Immer mehr Jüngere stecken sich an und haben schwere Verläufe

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Professor Karl Lauterbach bei „Loss mer schwade“

Köln – SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (58) ist eines der prominentesten Gesichter in der aktuellen Corona-Pandemie: Am Montag (29. März 2021) war er live zu Gast im Kölner Kult-Talk „Loss mer schwade”. Das Thema: Die Corona-Notbremse.

  • Sie können den Talk mit Karl Lauterbach  als Livestream im Video (siehe oben) erneut sehen - kostenlos und ohne Registrierung. Dazu müssen Sie lediglich den „redaktionellen Inhalt“ freigeben.

Der Gesundheitsexperte stellte sich den Fragen und sprach einen Satz aus, der uns Mut machen sollte. Denn auf die Frage, ob wir Angst haben müssten, gab es ein klares „Nein“. Allerdings – und das ist die Einschränkung, warnte er vor Leichtsinn und Corona-Maßnahmen- Müdigkeit. „Wir müssen weiter vorsichtig sein“, so Lauterbach der erklärte: „50 ist das neue 80.“

Bedeutet: Immer mehr Jüngere stecken sich an und haben schwere Krankheitsverläufe. Grund sind die Mutationen. „Daher ringen derzeit viel mehr um das Leben jüngerer Leute, die wir mit der ursprünglichen Variante relativ leicht durchbekommen.“

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Karl Lauterbachs Schlagabtausch mit Peter Brings

Konzepte für mögliche Lockerungen machen die Runde. Doch für Überraschungsgast Peter Brings ist das keine Hilfe. Künstler und Gastronomen sind seit einem Jahr auf Abruf und so fragt Peter Brings: „Was soll das Rumgeeiere? Macht den Laden zu! Ich frage mich: Worum geht's hier eigentlich? Geht es um Gesundheit, Bildung? Am Ende geht es immer nur um Kohle.“

Brings fordert konsequentere Umsetzungen. Lauterbach dazu: „Ich finde ihren emotionalen Einwand angemessen. Das entspricht der Denkweise von vielen“, so Lauterbach. Was also tun? Harter Lockdown oder lieber weiter mit vielen Testungen und Impfen? Da gingen auch die Meinungen der Gäste auseinander. Fazit der Runde: Kommunikation ist das Wichtigste. Alle wünschen sich klare Worte und Entscheidungen – ob deutschlandweit von Kanzlerin Angela Merkel oder für Köln von OB Henriette Reker.

Lesen Sie an dieser Stelle die wichtigsten Aussagen von Karl Lauterbach und den anderen „Loss mer schwade"-Teilnehmern in übersichtlichen Stichpunkten zusammengefasst. Das Aktuellste steht immer oben.

  • „Nur geimpft sind wir Fastelovend!“
  • Umso wichtiger ist es, dass geimpft wird, stimmt Marcel zu.
  • „Wir sind Hordentiere. Wir müssen beieinander“, bringt es Peter Brings auf den Punkt. Er hat Verständnis, wenn sich Jugendliche draußen treffen. „Klar müsste man sagen, das geht nicht. Aber ehrlich, ich kann das verstehen.“
  • Peter Brings:
  • Karl Lauterbach muss zum nächsten Termin. „Vielen Dank. Ich wäre gerne weiter dabeigeblieben. Aber ich muss los.“
  • Lauterbach
  • Peter Brings
  • Lauterbachs
  • Peter Brings fragt: „Warum ist es so schwer, den
  • Karl Lauterbach hat für den Ärger und die Emotionalität absolutes Verständnis
  • Der Brings-Sänger spricht aus, was viele denken: „
  • Als Gast ist jetzt auch
  • Gastronom Daniel Rabe
  • Die „Loss mer schwade“-User auf Facebook sind auf Lauterbachs Seite: „Herr Lauterbach ist der einzige Experte der die Wahrheit auf den Tisch legt. Er hatte fast immer Recht und wenn nicht hat er sich entschuldigt. Ich vertraue ihm auch wenn es manchmal wehtut“ oder „Danke Herr Lauterbach, dass Sie die Situation auf den Punkt bringen und nichts schön reden, wo es nichts schön zu reden gibt. Bleiben Sie bitte dran und versuchen Sie andere weiter davon zu überzeugen, dass wir endlich handeln müssen.“
  • Lauterbach warnt vor Leichtsinn
  • Auf die Frage, ob wir
  • „Wir sind noch nit lans et Schmitz-Backes“ – heißt: Köln hat es noch nicht hinter sich. Laut Lauterbach befinden wir uns aktuell in einer deutlich schlechteren Ausgangslage als noch im vergangenen Jahr.
  • Lauterbach findet deutliche und kölsche Worte für die aktuelle Lage in Köln. 
  • Karl Lauterbach erklärt, was es mit dem Wort Mutation auf sich hat.

Corona-Talk: Karl Lauterbach zu Gast bei „Loss mer schwade”

Am Montagabend hatte Moderator JP Weber niemand geringeren als SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach zu Gast. Einen der derzeit gefragtesten Corona-Experten in Deutschland.

Loss mer schwade

Am Montag (29. März 2021) ist SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (l.) zu Gast im Köln-Talk „Loss mer schwade”.

Der gebürtige Dürener traf im Talk unter anderem auf Top-Gastronom Daniel Rabe („Bagatelle”) und express.de-Redaktionsleiter Christian Spolders treffen. Anschließend wurden Überraschungsgäste wie Peter Brings zugeschaltet. (mk, pvr)

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