Sonderbriefmarke zum Heumarkt ist da Großes Erstausgabe-Event mit vielen Aktionen

Prof. Ulrich Coersmeier, Architekt der Haltestelle Heumarkt, KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks, Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln, Dr. Ole Nordhoff und FDP-Ratsherr Ralph Sterck (v. l.).

Prof. Ulrich Coersmeier, Architekt der Haltestelle Heumarkt, KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks, Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln, Dr. Ole Nordhoff und FDP-Ratsherr Ralph Sterck (v. l.).

Im vergangenen Jahr wurde die KVB-Haltestelle „Heumarkt“ vom Bundesfinanzministerium in die Sonderserie „U-Bahn-Stationen“ aufgenommen. Nun kam die 85-Cent-Briefmarke in den Handel. Seit dem 4. August ist das Postwertzeichen in allen Postfilialen und im Online-Shop der Deutschen Post erhältlich. Zusätzlich fand an diesem Erstverkaufstag ein großes Event in der U-Bahn-Haltestelle Heumarkt statt, bei dem die Briefmarke direkt vor Ort erworben werden konnte.
Der Erstverkaufstag startete mit einem Pressetermin vor Ort, bei dem Dr. Ole Nordhoff, Leiter Marketing des Unternehmensbereichs Post & Paket Deutschland, die Sonderbriefmarke im Großformat offiziell an den Beigeordneten für Mobilität der Stadt Köln, Ascan Egerer, und die KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks übergab.

Großer Andrang herrschte vor dem mobilen Postschalter in der Zwischenebene der Haltestelle Heumarkt.

Großer Andrang herrschte vor dem mobilen Postschalter in der Zwischenebene der Haltestelle Heumarkt.

Großer Einsatz der Kölner

„Dass Köln als viertgrößte Stadt Deutschlands und größte Stadt Nordrhein-Westfalens auch mit einer Briefmarke im Rahmen der Serie ‚U-Bahn-Stationen‘ bedacht werden muss, war für die Deutsche Post selbstverständlich“, sagte Dr. Nordhoff bei der Übergabe. Und unter Bezugnahme auf das vorab durchgeführte Voting: „Der große Einsatz der Bevölkerung für die Briefmarke hat deutlich gezeigt, wie stark sich die Kölnerinnen und Kölner mit ihrer Stadt identifizieren. Deshalb sind wir sehr gespannt, wie schnell die Auflage von 3,1 Millionen Briefmarken vergriffen sein wird.“
Ascan Egerer und Stefanie Haaks nahmen die Marke mit Dank entgegen. „Die Stadt Köln hat sich das große Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu sein“, führte der Beigeordnete Egerer in seinem Grußwort aus. „Ein wichtiger Baustein ist die Verkehrswende. Es muss uns gelingen, noch mehr Menschen davon zu überzeugen, ihre Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem öffentlichen Personennahverkehr zurückzulegen. Dafür brauchen wir einen attraktiven und leistungsfähigen ÖPNV. Mit der KVB setzt sich die Stadt Köln für dessen weiteren Ausbau ein. Dazu gehört die Verlängerung der Nord-Süd-Stadtbahnlinie, deren Aushängeschild die Haltestelle Heumarkt ist. Dass diese nun ein Motiv der neuen Briefmarkenserie ist, ist für Köln zugleich eine Ehre und ein Ansporn, unseren ÖPNV noch attraktiver zu gestalten.“

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Besondere Würdigung

„Für die KVB als ehemalige Bauherrin und heutige Eigentümerin dieser Nord-Süd-Stadtbahn-Haltestelle ist es mehr als erfreulich, dass das Bauprojekt insgesamt und die Haltestelle ‚Heumarkt‘ im Besonderen auf diese Weise gewürdigt werden. Wir bedanken uns hierfür insbesondere beim Bundesfinanzministerium und bei der Deutschen Post“, betonte Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB.
„Der U-Bahn-Station Heumarkt wird nach der Gesamtinbetriebnahme eine bedeutende Rolle als eine der größten und am stärksten frequentierten Umsteigehaltestellen in der Kölner Innenstadt zukommen. Die Architektur ist zudem wirklich imposant und die Haltestelle ein herausragendes Bauwerk.“ Dieser Meinung sind auch viele Kölner, die sich im vergangenen Jahr an einer Abstimmung unter dem Titel „Köln, du bist 'ne Marke (wert)!“ beteiligt hatten. Sie waren über die Medien aufgefordert worden, ihre Stimme abzugeben und zu sagen, welche der sieben neuen Kölner U-Bahn-Stationen sie gern auf einer Briefmarke sehen würden. 1.732 Menschen folgten dem Aufruf, und ihr Votum fiel eindeutig aus: Mit 609, also beinahe einem Drittel der Stimmen, siegte die unterirdische Haltestelle „Heumarkt“. Der „Chlodwigplatz“ und der „Breslauer Platz“ nahmen die Plätze zwei und drei ein.

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