50 Jahre Christopher Street Day KVB und Stadt werben mit „Vielfalt“-Bahn

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KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks, Bürgermeister Andreas Wolter, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes

Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) hat anlässlich des bevorstehenden CSD und der Erinnerung an den Stonewall-Aufstand in der New Yorker Christopher Street vor 50 Jahren gemeinsam mit der Stadt Köln eine „Vielfalt-Bahn“ in den Farben der Regenbogenflagge gestaltet. Die Niederflur-Bahn, die für Köln unter anderem mit den Attributen „weltoffen“, „bunt “, „wertschätzend“ und „respektvoll“ wirbt, wird zunächst zwei Jahre lang auf den Linien 1, 7, 9, 12 und 15 unterwegs sein. Stellvertretend für Oberbürgermeisterin Henriette Reker stellten Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks die Bahn am Mittwoch der Öffentlichkeit vor.

Gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung

„Bei der KVB sind fast 3.600 Mitarbeiter aus mehr als 30 Nationen beschäftigt, mit ganz unterschiedlicher Herkunft, Religion, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie mit ganz verschiedenen Lebensentwürfen. Daher ist Vielfalt für uns selbstverständlich“, sagte KVB-Chefin Haaks. „Wir sind gerade in einem Prozess, in dem wir eine werteorientierte Zusammenarbeit im Unternehmen weiter stärken wollen, die auf gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung beruht. Mit der Bahn wollen wir für diese Botschaften werben, die ja auch für das Zusammenleben in unserer Stadt von großer Bedeutung sind.“ Bei der CSD-Parade wird wieder eine Gruppe von KVB-Mitarbeitern auf KVB-Leihrädern mitfahren.

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Studie „LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln“

„Vielfalt ist ein Wert und nicht zuletzt ein Standortfaktor für Köln“, so Bürgermeisterin Scho-Antwerpes. „Das belegt die erst vor kurzem veröffentlichte Studie „LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln“ durch ihre Ergebnisse (LSBTIQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, intergeschlechtlich und queer). Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz werden von der großen Mehrheit der Kölner Bevölkerung gelebt. Als Bürgermeisterin dieser bunten Stadt freut es mich besonders, dass wir durch diese Bahn das Thema sichtbar im Stadtbild platzieren. Denn, wir alle sind Köln und damit Teil unserer gemeinsamen Vielfaltsgesellschaft.“

Stadt nimmt an CSD-Parade teil

Die Stadt Köln wird in diesem Jahr erstmals mit einem Wagen und einer Fußgruppe an der CSD-Parade teilnehmen. Zudem werden die Deutzer Brücke und die Zoo-Brücke von der Stadt Köln in Kooperation mit dem Kölner Lesben- und Schwulentag e. V. (KLuST) zum Cologne Pride mit Regenbogenfahnen beflaggt.

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