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KVB-Promis mit Haltung Peter Brings und Mo-Torres mit klarer Ansage an Corona-Leugner

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Kölner Promis äußern sich zur Maskenpflicht. EXPRESS-Fotomontage.

Köln – Aktuell lassen die neuen Promi-Durchsagen in der KVB viele erst einmal gelangweilte Passagiere plötzlich amüsiert aufhorchen. Gaby Köster, Carolin Kebekus, Peter Brings und Mo-Torres sind nur eine Handvoll der Promis, die mitmachen und humorvoll auf die Maskenpflicht hinweisen.

Im EXPRESS-Gespräch erklären Peter Brings und Mo-Torres ihre genauen Beweggründe.

Köln: KVB-Promis wollen nicht nur über Strafmaßnahmen reden

„Ich wollte nicht nur über die Strafmaßnahmen reden, das war uns aber einfach zu wenig und das wollten wir nicht, erklärt Peter Brings über seine Teilnahme an den KVB-Promi-Durchsagen.

Alles zum Thema Peter Brings

„Unser Original-Satz war: „Alle kölschen Mädchen, alle kölschen Jungs, wir wollen dieses Virus nicht, deswegen ist bei uns hier Maskenpflicht – das ist es dann nicht geworden, aber das war unsere Grundidee“.

Doch der neue Spruch: „Wir wollen dieses Virus nicht, deshalb ist hier Maskenpflicht“, sei ja nicht so weit davon entfernt.

„Wir wollen den Leuten klar sagen, wie wichtig es ist, ob in der KVB oder im Flugzeug – die Maske zu tragen, überall da, wo es eng ist!“ erklärt Peter Brings zu seinem Beweggrund.

Peter Brings mit klarer Ansage an Maskenverweigerer

Dass manche Bahnfahrer, sich dann über die Maskenpflicht beschweren, können die Brüder nicht nachvollziehen. „Ich weiß nicht, was das manchmal für ein Theater ist und warum es Menschen gibt, die sich weigern Maske zu tragen“, so Peter Prings.

Ihn ärgert auch das Argument mancher Masken-Verweigerer, dass man vom Tragen des Mund-Nasenschutzes krank werden würde.

„Ärzte tragen im OP stundenlang eine Maske, die müssten dann ja alle krank sein!“

„Ärzte tragen im OP stundenlang eine Maske, die müssten dann ja alle krank sein! Das ist also totaler Quatsch“, so der Kölner. Er selbst habe einen engen Freund in er Kölner Uni-Klinik, der sich bei ihm noch nie beschwert habe.

Auch der Kölner Rapper Mo-Torres hat kein Verständnis für Masken-Verweigerer.

Mo-Torres: „Es wird ja nicht verlangt, dass ich mir ein Bein ausreiße“

„Warum ich Maske trage? Ich verstehe die Frage nicht! Es ist ja nicht zu viel verlangt, wenn man etwa während einer Bahnfahrt mal 20 Minuten die Maske anlässt. Einfach, um andere zu schützen. Auch wenn ich mich selber damit nicht zu 100 Prozent schütze, ist mir einfach wichtig, dass man Vorerkrankten und anderen Risikopatienten ein bisschen mehr Sicherheit gibt – mit ganz wenig Aufwand. Es wird ja nicht verlangt, dass ich mir ein Bein ausreiße.“

Kölner Rapper Mo-Torres macht sich für solidarisches Verhalten stark

„Von daher: Maske tragen! Gute Sache! Andere schützen! Auch das wollte ich mit der KVB-Durchsage stützen und vielleicht nochmal anders auf das Thema aufmerksam machen, als es mit der normalen Computerstimme möglich ist“ so der Kölner Rapper, der bürgerlich Moritz Helf heißt.

„Idee stumpfe Bahndurchsagen aufzubrechen, fand ich super“

„Ich habe mit der KVB ja schon bei meiner Müngersdorf-Single mal was zusammen gemacht und fand die Idee mit den Durchsagen jetzt direkt gut. Auch in dem Kontext, dass viele Kölner Legenden dabei sind, wie Carolin Kebekus, Peter Brings oder Gaby Köster. Die Idee, diese stumpfe Bahndurchsage mal ein bisschen aufzubrechen fand ich auch super“, so Mo-Torres abschließend.

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