Wildsaison im Rheinland Diese Leckereien finden Sie jetzt auf dem Markt

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Ein Klassiker im Winter: Gulasch mit Rotkohl und Klößen.

Es duftet nach Lorbeeren und Wacholder, Nelken und Piment, Zimt und Rotwein. Denn in zahlreichen Küchen brutzelt jetzt frisches Wildfleisch auf dem Herd oder im Backofen. In Nordrhein-Westfalen ist Jagdsaison. Auf allen Kölner Wochenmärkten sind Wild- und Geflügelhändler zu finden. Bei ihnen erhalten die Kunden aktuell täglich Fleisch aus den Wäldern der Region. Meist kommen Hirsch, Reh, Wildschwein, Kaninchen, Hase oder Fasan aus der benachbarten Eifel.

Zartes Fleisch

An den Ständen treffen die Besucher auf Jäger, Fleischermeister, Koch und Verkäufer in einer Person. Der Experte erlegt das Wild, zerlegt es frisch und bietet es portioniert den Kunden zum Kauf an. Bei ihm erhalten Interessierte leckere Ware und Hinweise zur richtigen Zubereitung. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das qualitativ hochwertige Angebot ist groß. Der Geheimtipp der Saison: magere Hirschhaxe. Das zarte Fleisch überzeugt Genießer garantiert.

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Wer sich aktuell Gedanken zum Festtagsmenü macht, hat vor den Weihnachtsfeiertagen weniger Stress. Kunden können die gewünschten Produkte nun vorbestellen. Bei Interesse einfach an den Händler des Vertrauens wenden.

Sauerbraten aus der Rehkeule

Zutaten

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2 Möhren
100 Gramm Knollensellerie
100 Gramm Petersilie
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
1 Stück Ingwer
1 Gewürznelke
5 Wacholderbeeren
3 Pimentkörner
3 Thymianzweige
3 Rosmarinzweige
2 Lorbeerblätter
1 Zimtstange
Orangenabrieb
4 EL Preiselbeerkonfitüre
250 ml Weißweinessig
750 ml trockener, vollmundiger Rotwein
700 ml Wasser

1,5 Kilogramm Rehkeule, ohne Knochen
2 EL Olivenöl
2 TL Honig
2 EL eingelegte Preiselbeeren

Zubereitung

Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen. Das alles sowie Petersilie grob zerkleinern und in einem großen Topf zusammen anbraten. Das Ganze mit Weißweinessig, Rotwein und Wasser ablöschen. Die Gewürze hinzufügen und aufkochen lassen. Dann die Marinade vollständig erkalten lassen.

Die Rehkeule in die Marinade legen und zugedeckt mindestens einen ganzen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann herausnehmen und trockentupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen. Die Gewürze entfernen, das Gemüse aus dem Sieb nehmen und bereitlegen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Das Olivenöl in einem großen Bräter erhitzen und die Rehkeule darin von allen Seiten scharf anbraten. Das Marinadengemüse zugeben und kurz mitbraten.

Fleisch in die Brühe hineinlegen und zugedeckt etwa zwei Stunden im Backofen schmoren lassen. Braten dabei dreimal wenden. Dann das Fleisch aus der Sauce nehmen und zugedeckt warm halten.

Die Bratensauce durch ein Sieb gießen und bei starker Hitze auf 500 Milliliter einkochen lassen. Honig und Preiselbeeren hinzufügen.

Den Rehbraten in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.

Hierzu passen hervorragend getrüffeltes Kartoffelpürree, Klöße oder Spätzle. 

Fertige Wurstwaren und Suppen

Wer ungern selbst den Kochlöffel schwingt, wird an den Ständen ebenso fündig. So bieten die lokalen Händler fertige Pasteten, edle Wurstwaren und schmackhafte Suppen verzehrfertig in Dosen und Gläsern an.

Festgelegte Jagdzeiten

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Schwarzwild darf das ganze Jahr über gejagt werden.

Während Schwarzwild – dazu zählen zum Beispiel Wildschweine – und Wildkaninchen das ganze Jahr über gejagt werden dürfen, ist die Rotwild-Saison auf Juni bis Januar beschränkt. Rehfleisch wird von Mai bis Januar angeboten. Wildhasen bekommen Feinschmecker von Oktober bis Dezember an den Ständen. Von Oktober bis Januar erhalten Kunden frische Fasane auf den Kölner Wochenmärkten. Wildenten sind von September bis Januar zu finden und Ringeltauben können von November bis April auf dem Speiseplan für Genießer stehen.

Kölner Wochen- und Ökomärkte

„Vielfalt genießen“ – Die Kölner Wochenmärkte bieten ihren Kunden ganzjährig ein riesiges Angebot. Ob saisonale, regionale oder ausgefallenere Produkte, fast alles ist auf den 38 Wochen- und vier Ökomärkten zu finden.

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