„meet and eat“ am Rudolfplatz Wochenmarkt gibt's jetzt auch abends

Das neue Marktkonzept „meet & eat“ soll insbesondere jüngere Menschen für die Wochenmärkte begeistern.

Das neue Marktkonzept „meet & eat“ soll insbesondere jüngere Menschen für die Wochenmärkte begeistern.

37 Wochenmärkte zählt Köln. Damit ist es ähnlich wie mit den Veedeln: Die Vielfalt ist grenzenlos! Trotzdem besuchen immer noch nicht genügend jüngere Menschen die Wochenmärkte. Diesem Trend mit neuen Ideen entgegenzuwirken, haben sich der Leiter Marktverwaltung der Stadt Köln, Reiner Ströbelt und seine Mitarbeiter auf die Fahne geschrieben.

So gibt es Ende August wieder etwas Neues: Auf dem Rudolfplatz wird jeweils donnerstags von 16 bis 21 Uhr ein neuer Markt am Abend („meet & eat“) stattfinden. „Es wird dort die Möglichkeit geben, leckere Sachen zu probieren sowie für das Wochenende einzukaufen. Damit möchten wir den anhaltenden Trend zum Selberkochen unterstützen. Wir setzen dabei auch auf die Männer“, zwinkert Reiner Ströbelt und freut sich bereits auf die Eröffnung am 20. August und viele neugierige Genießer.

Neue Ideen braucht der Markt

Wie gut neue Konzepte von der Kundschaft angenommen werden, zeigte sich jüngst im Rahmen der europäischen Aktion „Love your local Market“. Zwei der Kölner Märkte hatten an der Aktion teilgenommen.

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Der Innenstadtmarkt am Apostelnkloster hatte besonders viel zu bieten: die Händler hatten die Öffnungszeiten bis 18 Uhr ausgeweitet, es gab eine Bühne auf der über Marktkonzepte philosophiert wurde, Kinderbelustigung und jede Menge zu probieren sowie die allseits beliebten grünen Markttaschen. Die zweite Aktion wurde in Verbindung mit dem 40-jährigen Jubiläum des Wochenmarktes in Weiden gefeiert. Bei einer Losaktion waren nicht nur attraktive Preise zu gewinnen. Auch das Kinder- und Jugendzentrum Weiden konnte sich über eine Spende in Höhe von 1000 Euro freuen.

Junge Menschen kaufen bewusst ein

Kurz darauf unterstützte die Marktverwaltung das neue Marktkonzept „Marktzehn“, das die Marktbesucher samstags mit, in Food-Trucks frisch zubereiteten Speisen sowie frischer Großmarktware auf das Großmarktgelände an der Marktstraße lockte.

„Wir haben festgestellt, dass gerade junge Menschen sehr bewusst einkaufen und Vertrauen zu ihren Markthändlern aufbauen. Ihnen ist es wichtig, Fragen stellen zu können oder Tipps zur Zubereitung der gekauften Waren zu erhalten“, meint Ströbelt. „Hier wollen die Markthändler und wir gerne ansetzen, um die Märkte neu zu beleben. Dazu haben wir eine umfangreiche Imagekampagne gestartet und unterstützen die Wochenmärkte und die Kölner Ökomärkte bei ihren lokalen Marketingaktionen“, fährt er fort.

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