Nähr- und Vitalstoffe tanken Was Sie mit Sellerie alles machen können

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Als klassisches Wintergemüse finden Sie Sellerie jetzt frisch auf den Kölner Wochenmärkten.

Ob Schmorbraten, Knödel oder Kaiserschmarrn – im Winter mögen es viele Menschen deftig. Dabei bräuchte der Körper gerade in der dunklen Jahreszeit genügend Nähr- und Vitalstoffe, um der Kälte, Heizungsluft und den Viren zu trotzen. Wintergemüse, frisch von den Kölner Wochenmärkten, hilft Ihnen dabei. Hierzu zählt neben vielen Kohlsorten oder Steckrüben auch der Sellerie.

Selleriearten

Knollen- oder Staudensellerie

Sellerie (Apium) ist als Knollen- oder Staudensellerie bekannt und schmeckt in beiden Varianten köstlich. Staudensellerie gehört zu den Doldenblütern (Apiaceae). Knollensellerie zu den Wurzelgemüsen. Er zeichnet sich durch seine große, knorrige Knolle aus. Nach dem Schälen in Stücke schneiden und zum Kochen, Braten oder Dünsten verwenden.

Schnittsellerie oder Selleriegrün

Mit Schnittsellerie oder auch Selleriegrün sind die grünen Blätter gemeint, mit denen wunderbar Salat und Soßen gewürzt werden können. Schnittsellerie ist oft Bestandteil des Suppengrüns. Auch die Knolle des Schnittselleries ist kaum ausgeprägt. Doch verfügt diese Sellerieart nicht über sonderlich fleischige Stängel. Daher nutzt man ihre Blätter, die optisch an Petersilie erinnern, als feines Gewürzkraut. Das Selleriegrün kann getrocknet und gemahlen werden. Mit Salz vermischt, entsteht ein tolles Sellerie-Salz.

Tipp: Die Blätter lassen sich, wenn sie klein geschnitten sind, übrigens auch gut einfrieren.

Bleichsellerie

Unter Bleichsellerie wird Staudensellerie verstanden, der während des Wachstums abgedunkelt wurde. So bildet er kein Chlorophyll und bleibt weiß. Der Bleichsellerie hat nur eine kleine Wurzelknolle, dafür aber lange, fleischige Blattstiele. Das ganze Gemüse essbar. Manche Teile neigen dazu faserig zu sein. Hier kann einfach die Schale der Stiele mit dem Sparschäler entfernt werden. Die Fäden mit dem Messer entfernen. Danach die einzelnen Selleriestangen in Stücke schneiden und weiterverarbeiten.

Mehr als nur ein Suppengemüse

In vielen Haushalten kommt der Sellerie nur als Suppengemüse auf den Tisch. Dabei können Sie das Wintergemüse vielfältig und abwechslungsreich zubereiten – etwa als Rohkost, im Saft, gedünstet oder überbacken. Besonders schmackhaft werden die Gerichte, wenn Sie diese mit frischen Kräutern würzen, gut passen etwa Estragon, Petersilie, Basilikum und Thymian. Die Naturheilkunde nutzte den Sellerie bereits vor Tausenden von Jahren als Heilpflanze, beispielsweise gegen Rheuma oder Bluthochdruck. Eingesetzt werden kann er zudem bei Magenbeschwerden und zum Entschlacken. Mit 15 Kalorien pro 100 Gramm gehört Staudensellerie zu den kalorienärmsten Gemüsen, nicht zuletzt deshalb, weil er zu mehr als 90 Prozent aus Wasser besteht.

Darauf sollten Sie beim Einkaufen achten

Seine gesundheitsfördernden Wirkungen kann der Sellerie jedoch nur entfalten, wenn er frisch und knackig eingekauft und zubereitet wird. Doch wie erkennen Sie eine gute Qualität? Für alle Arten gilt: Schnittstellen sollten nicht angetrocknet oder dunkel verfärbt sein. Frische Selleriestangen lassen sich zudem nicht biegen, sie brechen sofort. Ein guter Bleichsellerie hat darüber hinaus eine blass-weiße bis gelblich-hellgrüne Farbe. Noch ein Tipp: Greifen Sie zu mittelgroßen Selleriestangen, weil diese nicht zu faserig sind.

So lagern Sie Sellerie richtig

Besonders lange frisch bleibt Sellerie, wenn Sie ihn – eingewickelt in Frischhaltefolie – im Gemüsefach Ihres Kühlschranks aufbewahren. Denn so kann kaum Feuchtigkeit verdunsten. Stangen sollten Sie außerdem erst kurz vor der Zubereitung in Stücke oder Scheiben schneiden, um möglichst wenige Nährstoffe zu verlieren.

Rezeptideen mit Sellerie

Sellerie-Saft

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Zum Saft gepresst entschlacken die Stauden und stärken das Immunsystem.

Zutaten:
Selleriestangen

Zubereitung und Anwendung:
Waschen Sie den Sellerie unter fließendem Wasser. Anschließend werden die Stangen in kleine Stücke geschnitten und mit einer Saftpresse ausgepresst. Für eine therapeutische Wirkung sollten Sie drei Mal täglich 100 Milliliter Saft zu sich nehmen. Das Getränk sollten Sie dabei jeden Tag frisch zubereiten.

Tipp:
Der pure Selleriesaft schmeckt nicht jedem. Sie können den Sellerie daher auch mit anderen Gemüsesorten mischen. Lecker wird der Smoothie etwa mit Karotten, Tomaten oder Roter Bete.

Sellerie-Tee

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Zutaten:
- eine Hand voll Staudensellerie
- ein Liter Wasser

Zubereitung und Anwendung:
- Selleriestangen waschen und klein hacken
- dann in einem Liter Wasser aufkochen und fünf Minuten lang zugedeckt ziehen lassen
- abseihen und den Tee lauwarm und ungesüßt nach dem Essen trinken

Sellerie-Stifte

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Zutaten für zwei Portionen
- eine halbe Sellerieknolle (etwa 400 Gramm)
- Salz
- 3 El Mayonnaise
- 150 g Vollmilchjoghurt
- 1 Tl Bio-Zitronenschale
- ein halber kleiner Apfel
- 1 El Zitronensaft
- Pfeffer
- 100 g Mehl
- 100 g Semmelbrösel
- 2 Eier (M)
- 2 El Milch
- 100 ml Öl
- 1 El Butterschmalz

Zubereitung:
Sellerieknolle schälen und in Stifte schneiden und in reichlich kochendem Salzwasser garen, danach gut abtropfen lassen. In der Zwischenzeit Mayonnaise, Joghurt und Zitronenschale verrühren. Den Apfel fein würfeln, mit Zitronensaft beträufeln und unter den Dipp mischen. Diesen mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Eier mit Milch, Salz und Pfeffer verquirlen. Anschließend die Selleriespalten erst in Mehl, dann in den Eiern, zuletzt in den Bröseln wenden. Die Brösel gut andrücken. Öl und Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Selleriestifte darin bei mittlerer Hitze von allen Seiten kurz ausbacken. Auf einem Teller im Ofen bei 100 Grad (Umluft 80 Grad) warm halten. Mit der Apfelmayonnaise servieren.

Apfel-Sellerie-Suppe

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Zutaten für vier Portionen:
- 500 g Knollensellerie
- 300 g Äpfel
- 100 g Zwiebeln
- 25 g Butter
- 1 l Gemüsebrühe
- 200 ml Schlagsahne
- Salz
- Pfeffer

Zubereitung:
Den Knollensellerie sowie die Zwiebeln schälen und würfeln, Äpfel in grobe Stücke schneiden. Butter in einem Topf erhitzen und alles bei mittlerer Hitze fünf Minuten andünsten. Gemüsebrühe dazugeben und einmal aufkochen lassen, zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen. Danach die Suppe fein pürieren. Abschließend die Sahne unterrühren, kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sellerie-Möhren-Gemüse mit Käsesoße

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Zutaten für vier Portionen
- 800 g Möhren
- 1 Staude Stangensellerie
- 800 g Kartoffeln
- Salz
- 60 g Butter oder Margarine
- 4 EL Mehl
- 1/4 l Milch
- 3/8 l Gemüsebrühe (Instant)
- 300 g Frisch-Rahmkäse mit Kräutern
- weißer Pfeffer
- 1 Bund Petersilie
- bunter Pfeffer

Zubereitung

Kartoffeln in kochendem Salzwasser garen. Möhren und Stangensellerie waschen und in schräge Scheiben schneiden. Möhren in etwa einem halben Liter Salzwasser und zwei Esslöffel Fett etwa 15 Minuten im geschlossenen Topf dünsten. Nach fünf Minuten den Sellerie zufügen und mitgaren. Gemüse abgießen und warm stellen, Gemüsewasser auffangen.
Restliches Fett in einem Topf erhitzen, Mehl darin anschwitzen und mit Milch und Gemüsewasser ablöschen, dann die Brühe unterrühren. Käse dazugeben und in der Soße cremig rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie-Blättchen von den Stielen zupfen. Kartoffeln abgießen und schälen. Gemüse mit etwas Soße überziehen und mit Kartoffeln anrichten.

Die Kölner Wochenmärkte wünschen Ihnen einen guten Appetit.

Kölner Wochen- und Ökomärkte

„Vielfalt genießen“ – Die Kölner Wochenmärkte bieten ihren Kunden ganzjährig ein riesiges Angebot. Ob saisonale, regionale oder ausgefallenere Produkte, fast alles ist auf den 38 Wochen- und vier Ökomärkten zu finden.

„Vielfalt genießen“ – Die Kölner Wochenmärkte bieten ihren Kunden ganzjährig ein riesiges Angebot. Ob saisonale, regionale oder ausgefallenere Produkte, fast alles ist auf den 38 Wochen- und vier Ökomärkten zu finden.

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