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Polizei warnt Pänz Endlich Schnee – aber so vorsichtig hat Köln noch nie gerodelt

Rodeln_Beethoven-Park

Auch im Kölner Beethoven-Park war einiges los. Das Ordnungsamt wolle die Sache im Blick haben und notfalls eingreifen.

Köln – Darauf haben viele Kölner lange gewartet!

Als am Samstagabend (16. Januar) die ersten dicken Schneeflocken des Jahres vom Himmel fielen, dürften viele Kölner gebannt vor den Fenstern gestanden haben, um das ein oder andere Foto zu knipsen – Schnee in der Stadt ist eben schon etwas ziemlich Besonderes.

Rodeln_Aachener_Weiher

Am Aachener Weiher erfreuten sich einige Kinder an der Kölner Schnee-Pracht.

Dementsprechend groß war die Freude auf den Sonntag – denn da ging es vor allem für viele junge Kölner zu den Rodelhügeln der Stadt. Schon am frühen Morgen waren die Hotspots bestens besucht. Ob im Beethovenpark in Sülz oder am Aachener Weiher: Die Freude bei den Pänz, endlich wieder den Schlitten nutzen zu können, war riesig. 

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Köln: Schnee-Spaß am Aachener Weiher und Beethovenpark 

Doch so vorsichtig wie in diesem Jahr ist es wohl noch nie beim Schnee-Vergnügen zugegangen. Grund: Corona und die Schutzverordnungen.

„Wir werden allen Stellen, die sich prädestiniert zum Rodeln eigenen, im Tagesverlauf einen Besuch abstatten und schauen, ob es dort Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung gibt“, sagte Stadtsprecher Jürgen Müllenberg am Mittag auf EXPRESS-Anfrage. Ein Eingreifen werde nach eigenem Ermessen der Einsatzkräfte erfolgen. 

Rodeln3

Der erste richtige Kölner Schnee in diesem Jahr lockte zahlreiche Menschen auf die Rodelpisten der Stadt. Hier im Bild: eine kleine Rodelpiste am Aachener Weiher. 

Zwar besteht in den Kölner Grünanlagen keine generelle Maskenpflicht. Aber: Sollten sich hier und da zu viele Menschen tummeln, würden die Einsatzkräfte das Tragen eines Mund-Nasenschutzes anordnen, so Müllenberg.

Beethoven-Park

Der Kölner Beethoven-Park war am Sonntag (17.1.) gut besucht.

Offenbar verhielten sich die meisten Kölner vorbildlich: Bis zum Nachmittag gab es bei Polizei und Ordnungsamt keine Hinweise auf grobe Verstöße gegen die bestehenden Regeln.

Einzig am Beethovenpark, wo sich morgens etwa 200 bis 300 Schnee-Fans tummelten, musste die Polizei vereinzelt eingreifen, wie ein Polizeisprecher berichtete. Per Lautsprecherdurchsagen wurden die Pänz gewarnt, indem auf die geltenden Mindestabstände hingewiesen wurde. (cw/jan)

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