Geiselnahme in Köln Zwei Jahre später: Kommt es nie zum Prozess gegen Mohammad R.?

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Mit mehreren Körpertreffern und einem Kopfschuss setzten die SEK-Beamten den Geiselnehmer vom Kölner Hauptbahnhof im Oktober 2018 außer Gefecht.

Köln – Rund zwei Jahre nach einem Brandanschlag und einer Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof ist der von der Polizei niedergeschossene Mohammad R. (57) weiter in ärztlicher Behandlung.

„Eine Anklageerhebung ist derzeit nicht absehbar. Der Beschuldigte ist gegenwärtig verhandlungsunfähig und soll in den kommenden Wochen erneut begutachtet werden“, teilte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mit.

Abhängig von dem Ergebnis soll dann über den weiteren Gang des Ermittlungsverfahrens entschieden werden.

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Ermittler sicherten nach dem Zugriff die Spuren in der Apotheke, in der die Geiselnahme stattgefunden hatte.

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Der Syrer Mohammad R. soll im Oktober 2018 einen Brandanschlag im Mc Donald's im Kölner Hauptbahnhof verübt haben, bei dem eine damals 14-Jährige schwere Verbrennungen erlitt.

Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof: Wird Mohammad R. nie ein Prozess gemacht?

Anschließend verschanzte er sich nach Ermittlerangeben in einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof und nahm eine Frau als Geisel. Die Polizei griff schließlich ein und schoss den mutmaßlich psychisch kranken Mohammad R. nieder. Eine Kugel traf ihn im Kopf. Gegenwärtig ist er in einer Pflegeeinrichtung untergebracht.

Die Bundesanwaltschaft hatte zunächst wegen eines möglichen islamistischen Hintergrundes ermittelt. Dieser bestätigte sich allerdings nicht. (aa)

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