Corona-Karneval Kreative Idee: So sollen Köln-Auftritte des Dreigestirns funktionieren

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Jungfrau „Gerdemie“ Björn Braun, Prinz Sven Oleff und Bauer Gereon Glasemacher (v.l.) am 11.11. auf der Dachterrasse des Dorint.

Köln – Viele Interessenslagen, Ungewissheit und die Frage: Wie geht der Kölner Karneval mit der Corona-Krise um?

Nach ereignisreichen Wochen zeigte sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn am 11.11. im EXPRESS-Gespräch erleichtert, denn der Kölner Karneval hatte sich geschlossen hinter der FK-Kampagne #diesmalnicht versammelt. Und Kuckelkorn verriet, wie Auftritte des Kölner Dreigestirns in der Session aussehen könnten …

Köln: Festkomitee mit Idee in Corona-Krise

„Man weiß nie, wie die Menschen reagieren“, zeigte sich Kuckelkorn erfreut über das tolle Signal der Kölner Jecken am 11.11.: „Ich bin sehr stolz auf die Kölner. Köln zeigt sich von seiner besten Seite.“

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Mit dem Rückenwind der Solidarität schaute Kölns oberster Jeck auch schon mal ein wenig in die Zukunft und verbreitete kleine Fünkchen der Hoffnung. „Wir können jetzt hoffen, dass sich die Infektionszahlen in den nächsten Wochen so verändern, dass am Ende des Tages im Kölner Karneval doch wieder kleine kulturelle Veranstaltungen mit 100 bis 150 Personen intern in den Vereinen stattfinden können“, blickte er vorsichtig voraus.

Kölner Dreigestirn auf rollender Bühne?

„Das brauchen wir auch, um den Kölner Karneval über den Winter zu helfen.“ Aber noch einmal wohlgemerkt. „Wenn es die Zahlen zulassen.“

Und Kuckelkorn dachte auch an das designierte Kölner „Doppel-Dreigestirn“: Prinz Sven Oleff, Jungfrau „Gerdemie“ Björn Braun, und Bauer Gereon Glasemacher von den Altstädtern müssen ebenfalls flexibel schauen, was sie in der kommenden Session überhaupt an Auftritten ableisten können. Doch da gibt es wohl schon eine kreative Idee, die man im Auge hat: Das Kinderdreigestirn fährt in der Session mit einer mobilen Bühne umher, um die Auftritte sicherzustellen.

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Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn ist und bleibt Chef auf der jecken Kommando-Brücke am Maarweg. (Archivfoto aus dem Mai 2020)

„Das kann man sich auch bei den Großen vorstellen“, verriet Kuckelkorn. Denn: „Man muss sich vorstellen, dass 60 Prozent der Auftritte der Tollitäten in sozialen Einrichtungen stattfinden. Viele Altenheime und viele Krankenhäuser können wir jetzt gar nicht real besuchen. Insofern ist die Bühne vor den Altenheimen und die alten Menschen in den Fenstern doch ein wunderbares Bild. Wenn wir das erreichen, dann haben wir viel erreicht. Daran arbeiten wir für beide Dreigestirne.“

Tolle Idee und ein weiteres Beispiel für viel Kreativität im Kölner Karneval zu Corona-Zeiten.

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