Befürchtungen wahr geworden Bombe im Kölner Süden aufgegraben

Streit am Dom eskaliert Mann (37) würgt Gegner mit Schnürsenkel – mit heftigen Folgen

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Ein Streit am Kölner Dom ist eskaliert und die Polizei nahm einen 37-Jährigen fest. Das Symbolfoto wurde im Januar 2020 aufgenommen.

Köln – Dieser Streit geriet völlig außer Kontrolle! Am Samstagmorgen (17. Oktober) wurde die Bundespolizei wegen einer Auseinandersetzung auf dem Bahnhofsvorplatz zum Kölner Dom beordert. Eine verbale Streitigkeit war eskaliert, weil ein Mann den anderen mit einem Schnürsenkel würgte!

Mit Schnürsenkel gewürgt: Streit am Kölner Dom eskaliert

An der Domtreppe hatte der Streit zwischen den Männern seinen Ursprung genommen. Ein 37-jähriger Mann zückte kurz darauf einen Schnürsenkel und zog damit den Hals des Geschädigten zu. Es kam zu einer Rangelei und die beiden Kontrahenten fielen die Domtreppen herunter.

Wie Augenzeugen berichteten, soll der 37-Jährige sein Opfer, einen 22-Jährigen, in den Schwitzkasten genommen und den Sturz von der Treppe provoziert haben. Darum wurde er vorläufig festgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab, dass beide Männer leicht alkoholisiert aufeinandertrafen.

Streit am Kölner Dom: 37-Jähriger wurde per Haftbefehl gesucht

Und siehe da: Bei der Fahndungsüberprüfung des Mannes kam außerdem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln wegen schwerer Brandstiftung zum Vorschein. Der Straftäter wurde an die Polizei Köln übergeben. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Noch am gleichen Tag, etwa gegen 23.20 Uhr, musste die Bundespolizei in der Nähe des ersten Tatorts wieder einschreiten: Eine Rangelei zwischen jungen Männern am S-Bahngleis im Hauptbahnhof war gemeldet worden.

Rangelei im Hauptbahnhof: 14-Jähriger zur Straftat gezwungen?

Vor Ort trafen die Beamten auf vier Jugendliche. Bei der Kontrolle gab einer der Minderjährigen (14) an, dass er von den anderen zu einer Straftat genötigt worden wäre. Sollte er sich nicht beteiligen, würde man ihn mit einem Messer verletzen.

Später, bei der Befragung auf der Wache, gab er an, dass sich noch zwei weitere Mitglieder der Tätergruppe, möglicherweise bewaffnet, am Bahnsteig befinden könnten. Aufgrund seiner Beschreibung konnte eine Streife der Bundespolizei die beiden finden. Dabei wurden bei einem 17-Jährigen ein verbotenes Einhandmesser und bei einem 14-Jährigen Diebstahl-Ware gefunden.

Jetzt laufen Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, wegen Nötigung und wegen Diebstahls. Die Jugendlichen wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten gegeben. (tw)

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