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Neue App „Köln Duell“ Hier gibt es Lektionen in der kölschen Lebensart

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Robin Kracht und Christian Paland haben die App „Köln Duell“ entwickelt. 

Köln – Wo liegt der Karl-Berbuer-Platz? Was hat es mit Karneval auf sich? Was für gestandene Kölner eigentlich keine Frage ist, bereitet Neu-Kölnern so manchmal Probleme. So wie Robin Kracht (25) und Christian Paland (25), Absolventen des Studiengangs Digital Management an der Hochschule-Fresenius und Programmierer Oliver Sonntag (24).

„Wir kommen alle drei nicht aus Köln und haben nicht verstanden, warum Karneval so beliebt ist und die Leute Kölsch und kein anderes Bier trinken.“ Den einen oder anderen Kölner haben die drei, die aus Paderborn und Aachen zum Studium nach Köln kamen, am Anfang nicht verstanden. Der Mundart wegen.

„Kölner sind Lokalpatrioten!“

Aus ihrer Irritation haben die drei Absolventen nun einen Job gemacht und sich dafür tief in die Besonderheiten der Kölner Lebensart und Geschichte vertieft. Gemeinsam haben sie mit dem „Köln Duell“ eine App entwickelt, die mehr als 2300 Fragen zu Themen aus den Bereichen Geschichte, Kultur, Unterhaltung, Gastronomie und Karneval bereithält.

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„Es ist die kölscheste App aller Zeiten“, sagt Kracht lächelnd, Daher soll sie auch auf dem Markt funktionieren. „Die Kölner sind Lokalpatrioten, sie sind verrückt nach ihrer Stadt.“ 

Wer mitspielt, kann sich über die App einen Gegenspieler suchen und startet im Quiz in der untersten Stufe – als „Düsseldorfer“. Je mehr Fragen man beantwortet, desto höher steigt man in der Spielwertung bis hin zum Kölner Präsidenten.

App bislang nur für iPhone-Nutzer

Über eine Message-Funktion können Spieler mit dem Gegner chatten, Das Spiel ist kostenlos, kann derzeit aber nur für das iPhone genutzt werden, „Wir arbeiten an einer Android-Version“, sagt Kracht. 

Zwei Jahre lang haben die Spielentwickler an der App getüftelt, Fragen mussten überlegt, manche verworfen werden. Die Aufgaben sollten nicht zu leicht und nicht zu schwer sein.  „Es soll schließlich ein Spiel für alle sein.“

Ihre Recherchen führten sie in den unteren Kronleuchtersaal und in die historischen Forts. Zudem bringt ein Start-up viel Arbeit mit sich – von der Buchhaltung über Businesspläne bis zum Marketing. 

Bald vielleicht auch für andere Städte

Mittlerweile sind sie von der Hochschule Fresenius in den benachbarten Startplatz gewechselt, ein Start-up Zentrum, das ebenfalls im Mediapark sein Domizil hat. Wenn es gut läuft, denken die drei Erfinder darüber nach, die Köln-App auch auf andere Städte zu übertragen – Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München kämen infrage.

Erste Erfolge geben ihnen recht: Tausende Downloads hat das Spiel erreicht. Oberbürgermeisterin Henriette Recker soll es ebenso wie der NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gespielt haben. Inzwischen arbeiten die jungen Männer mit einigen Firmen in der Region zusammen, die über das Spiel Preise verlosen: Etwa Tickets zu den Spielen von Fortuna Köln oder des Kölner Basketball-Teams Rhein-Stars. 

(red)

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