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Corona-Gefahrenpotenzial Dieser Kölner Brunnen darf nicht wieder sprudeln

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Der Brunnen am Ebertplatz in Köln sprudelt nicht mehr.

Köln – Durch die Corona-Einschränkungen droht dem Ebertplatz ein Rückfall in alte, ungute Zeiten. Der Platz in der nördlichen Altstadt wird von der Stadt derzeit nicht „bespielt“. Das heißt: Weniger Menschen aus den angrenzenden Veedeln halten sich dort auf, weniger soziale Kontrolle. Ganz so, wie es vor Jahren war, als der Ebertplatz der Verwahrlosung und Tristesse preisgegeben war.

Die Wiederinbetriebnahme der wasserkinetischen Plastik war das Hauptelement, um den Platz wiederzubeleben, derzeit sprudelt der Brunnen nicht.

Die Stadt arbeite zwar mit Hochdruck daran, „die städtischen Zierbrunnen in Kürze sukzessiv wieder in Betrieb zunehmen“, der Brunnen am Ebertplatz ist aber davon ausgenommen.

Dazu teilt die Verwaltung weiter mit: „Die wasserkinetische Plastik am Ebertplatz besitzt eine große Anziehungskraft für Kinder und Familien, was im Frühjahr und Sommer der vergangenen Jahre immer wieder zu beobachten war. Deshalb haben sich sowohl die Verwaltung als auch die am Ebertplatz tätigen Arbeitsgruppen der Zwischennutzung dafür entschieden, den Brunnen vorerst nicht wieder in Betrieb zu nehmen.“

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Kölner Brunnen sei ein Hotspot mit Gefahrenpotenzial

Der Brunnen zähle zu den „Hotspots“, die damit „in diesen Zeiten eine höhere Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr des Virus entwickeln können“, heißt es von der Stadtverwaltung weiter.

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Der Ebertplatz in Köln hatte sich im Vorjahr zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.

Stetig sollen jedoch die Rahmenbedingungen und die aktuelle Lage neu evaluiert werden, so die Stadt. „Sobald die Situation es erlaubt, soll auch der Ebertplatz-Brunnen wieder sprudeln.“

Ebertplatz in Köln: Gastronomie kommt Montag zurück

Aber ein belebendes Element kehrt auf den Beton-Platz zurück: Die beliebte Gastronomie in dem Kunst-Container öffnet am kommenden Montag – „unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzstandards“, wie die Stadt versichert. „Im Außengastronomiebereich gelten selbstverständlich die Abstandsregeln, die To-go-Kunden können sich unter Beachtung der Regeln frei auf dem Platz bewegen.“

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Die Gastronomie im Kunst-Container auf dem Kölner Ebertplatz

Kölner Ebertplatz: Pläne für das Kultur-Programm

Und das Kulturprogramm? Die Kunsträume in der Passage konnten kürzlich wieder für das Publikum geöffnet werden, der analoge Fotoautomat ist in Betrieb und mit einem Desinfektionsspender versehen, als nächstes sollen die Schachbretttische zurückkehren.

„Mit Blick auf andere Programmpunkte müssen die weiteren Entwicklungen abgewartet werden“, so die Stadt.

Auf der Projekthomepage www.unser-ebertplatz.koeln finden sich unter „Aktuelles“ stets die neuesten Informationen zum Ebertplatz in Coronazeiten.

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