Kölner Karneval Klüngel! Das Millionen-Ding in der Lanxess-Arena

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Wolfgang Niedecken und die Bläck Fööss beim Auftritt in der Lanxess-Arena am Donnerstag (11. Februar).

Köln – Es wird wohl DAS Zeichen der Solidarität sein, wenn man in ein paar Jahren über die Corona-Krise im Kölner Karneval redet: Das Benefizkonzert „Mer looße üch nit allein“ aus der Lanxess-Arena an Weiberfastnacht hat schon jetzt alle Erwartungen übertroffen. Jetzt besteht Hoffnung, dass die Kölner Jecke wirklich das Millionen-Ding einfahren.

  • Mega-Bilanz von Konzert in Lanxess-Arena
  • Kölner Karneval zeigt sich solidarisch
  • Kölschen Klüngel positiv genutzt

Arena-Chef Stefan Löcher musste am Samstagmorgen (13. Februar) zwei Mal hinschauen. „Es ist ein Wahnsinn, was hier für ein Zeichen gesetzt wurde“, sagt er mit Blick auf den aktuellen Spendenstand von knapp 900.000 Euro, die die Aktion des Kölner Karnevals schon jetzt eingefahren hat.

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Stefan Löcher in der Lanxess-Arena an Weiberfastnacht.

Stefan Löcher: „Ich bin aus ganz Deutschland angerufen worden. Die Menschen haben sehr wohl mitbekommen, was hier passiert ist. Es ist ein Stück Karnevalsgeschichte.“

Köln: Benefiz-Aktion des Kölner Karnevals nähert sich Millionen-Marke

Eine Erfolgsstory, an der viele Menschen mitgewirkt haben. Kölscher Klüngel, wie er sein muss: Für die Stadt und für die Menschen. Und eben mal nicht negativ besetzt, im Gegenteil.

Zu nennen seien da viele. Zum Beispiel Horst Müller, der mit seiner Go Gmbh das Programm stellte. Oder Deiters, die die Aktion unterstützten. Und natürlich die Künstler, die ohne Gage für den guten Zweck und für ihre Crews aufgetreten sind. Nicht zu vergessen Technik, Produktion und viele Mitwirkende im Hintergrund.

Lanxess-Arena: Corona-Tests alle negativ

Löcher bilanziert mit einem Lächeln: „Die Künstler haben echt eine tolle Inzidenzzahl von 0. Denn es wurden 430 Personen getestet, kein einziger Test war positiv.“

Jetzt hofft man beim Festkomitee Kölner Karneval und bei den Schirmherren, dass die Millionen-Marke erreicht wird. Denn: Der Stream bei Magenta TV geht noch bis Mittwoch – und schon jetzt verzeichnet man über eine Millionen Zugriffe.

„Über die Tage werden das vielleicht noch viele Menschen sehen und dann auch spenden“, hofft Löcher. Und Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn zeigt sich ebenfalls tief beeindruckt und hofft auf weitere Spenden.

Kölner Benefiz-Konzert: Stream weiter abrufbar

„Dazu haben unzählige Helfer beigetragen – ehrenamtlich und ohne Honorar! Diese Hilfsbereitschaft der Künstler, aber auch einer ganzen Reihe von Partnerfirmen, die das Event in der Lanxess-Arena umgesetzt haben, hat mich sehr beeindruckt. Vielen Dank an alle Unterstützer und natürlich an all die Menschen, die gespendet haben – egal ob zehn Euro oder tausend. Jeder Euro hilft und kommt bei denen an, die von den Folgen der Pandemie betroffen sind.”

Wer in Not geratene Crews, Tanzvereine und das Ehrenamt unterstützen möchte, kann das weiterhin per SMS an die 44844 oder über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein tun.

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