Alarm in Kölner Veedel  Fliegerbombe gefunden – es muss evakuiert werden, Verkehrschaos droht

Bürokratie-Stau Corona-Impfungen in Kölns Problemvierteln: Deshalb dauert es so lange

Schlange 2

Impfungen in Chorweiler: So sah die Situation am Impfbus aus der Vogelperspektive am 3. Mai aus.

Köln – Wäre ja auch zu schön gewesen: Die Stadt Köln startete erfolgreich mit Sonderimpfungen in Kölns Corona-Problemvierteln wie Chorweiler. Das hätte auch nahtlos in anderen Veedeln so weitergehen können. Doch jetzt der ärgerliche Stopp.

  • Erfolgreicher Start von Sonderimpfungen in Kölner Vierteln
  • Warten auf Impfdosen des Landes NRW
  • Sonderimpfungen in Köln erst mal gestoppt

Dabei hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach der Aktion in Chorweiler im Landtag gesagt: „Mich hat besonders das Beispiel aus Köln beeindruckt."

Kölns Corona-Problemviertel: 33.000 Impfdosen stehen parat

Gegenüber EXPRESS reagierte das Gesundheitsministerium am 6. Mai: „Weitere 33.000 Dosen Johnson & Johnson stehen ab kommender Woche zur Verteilung für benachteiligte Stadtteile bereit. Insgesamt sind zunächst 100.000 Impfdosen für diese Impfungen vorgesehen. Das weitere Vorgehen wird – basierend auf den ersten Erfahrungen aus Köln – in der kommenden Woche fixiert.“

Tja, und so ein Vorgehen dauert schon mal. Obwohl die Sonderimpfungen in Chorweiler, Meschenich oder in der Zentralmoschee bewiesen haben, wie begehrt der Impfstoff bei den Kölnern ist, hat die Bürokratie erst mal Vorrang.

Kölns Corona-Problemviertel: Warten auf das Sonderkontingent

Und so erklärt das Presseamt der Stadt Köln am Freitag, 14. Mai: „Die Stadt Köln hat heute Morgen den 21. Impferlass vom Land erhalten, wonach für die Impfaktionen in vulnerablen Stadtteilen ein weiteres Sonderkontingent des Impfstoffs von Johnson & Johnson zur Verfügung gestellt wird.“

Doch dann folgt der Haken: „Nach dem Erlass hat die Stadt Köln bis zum 18. Mai 2021 eine konkretisierte Beschreibung der beabsichtigten aufsuchenden Impfmaßnahmen vorzulegen. Die Stadt Köln setzt die konkreten Planungen dahingehend fort.“ 

Aber eins steht zum Glück schon mal fest: „Auf die Stadt Köln entfällt ein Kontingent von 6.552 Dosen; davon wurden bereits 1.000 Dosen per Einzelerlass am 1. Mai zugeteilt – folglich kann Köln aktuell noch 5.552 Dosen abrufen“, erklärte das NRW-Gesundheitsministerium am 14. Mai gegenüber EXPRESS.

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