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Nach umstrittenem Video Köln-Musiker outet sich als „Umweltsau“ und teilt aus

Rolly-Brings

Rolly Brings mischt sich in die aktuelle Debatte um den WDR-Kinderchor ein.

Köln – Das ist mal ne Ansage...

Er ist in der Stadt und darüber hinaus als Freund klarer Worte bekannt und gefürchtet: Nun mischt sich Köln-Musiker Rolly Brings (76) in die Debatte um den „Umweltsau“-Skandal des WDR ein (lesen Sie hier mehr).

Und der beliebte Liedermacher stellt sich ganz klar auf die Seite der Satire-Freunde und stützt die Redakteure des Senders, indem er zugleich deren Bosse geißelt...

Rolly Brings mischt sich in „Umweltsau“-Debatte ein

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Brings hat ein Statement auf Facebook veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: 

Zudem stellt der 76-Jährige klar: „Ich gehöre mit fast 77 auch zu den Umweltsäuen, die den Jungen, den Kindern diese Umweltscheiße eingebrockt haben – und ich fühle mich nicht beleidigt, gar diskriminiert durch dieses Liedchen: Nein, ich fühle mich nur ermuntert, noch mehr für unsere Umwelt, unser Klima, unsere gemeinsame Mutter Erde zu tun. Also: Kommt runter auf den Teppich - und lasst Euch feiern.“

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Damit geht der erbitterte Hardliner gegen Rechts auch auf Distanz zu politischen Stimmen wie jenen von Armin Laschet oder Wolfgang Bosbach, die die Aktion des Kinderchors scharf kritisiert hatten. „Ich wor selbst ne Umweltsau“. Selbstironisch und diskussionsfreudig schickt Rolly die Debatte nun in die nächste Runde...

WDR-Intendant Tom Buhrow distanziert sich von Lied

Ganz schön harte Worte in dieser Debatte, bei der einige sowieso schon übers Ziel hinausschießen. So hatte sich WDR-Intendant Tom Buhrow bereits erschüttert über Morddrohungen gegen WDR-Mitarbeiter gezeigt (hier lesen Sie mehr).

Buhrow hatte sich am Montag erneut von dem Lied distanziert. Satire sei dazu da, die Mächtigen aufs Korn zu nehmen – aber nicht pauschal eine ganze Generation. „Ich fordere jetzt nicht, dass Köpfe rollen, aber man muss doch sagen können: „Autsch, ist missglückt“.“

Bereits zuvor hatte sich Tom Buhrow entschuldigt.

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