Schock am Fühlinger See Kölner Vater verzweifelt: Tochter (7) plötzlich verschwunden

Fühlinger See

Samstag (1. August), gegen 18.30 Uhr: Über dem Fühlinger See kreist ein Rettungshubschrauber.

Köln – Kaum lockten die tropischen Temperaturen am Wochenende die Kölner in Scharen an die Badeseen, kam es auch gleich zum ersten groß angelegten Rettungseinsatz von Feuerwehr und DLRG.

Am Fühlinger See war Samstag gegen 18.30 Uhr plötzlich lauter Rotorenlärm zu hören:  Mit einem Hubschrauber, insgesamt 25 Einsatzkräften, inklusive Tauchereinheit, musste Feuerwehr ausrücken. Der Badebetrieb an dem beliebten See wurde unterbrochen – alle mussten zeitweilig aus dem Wasser.

Hitzewelle in Köln: Schockmoment am Fühlinger See

Auslöser der spektakulären Aktion war ein siebenjähriges Mädchen, das von seinem Vater plötzlich vermisst wurde. Der Vater befürchtete schon das Schlimmste.

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Nach gut 20-minütiger Suche der Einsatzkräfte gab es jedoch Entwarnung: Die kleine Ausreißerin wurde sicher und unversehrt auf einer Badeinsel im See entdeckt. Sie konnte ihrem Vater übergeben werden.

Fühlinger See: Hubschrauber und Taucheinheit suchen nach Mädchen (7)

Auch wenn der Einsatz am Samstag glimpflich ausging, warnen Experten davor, bei der Hitze allzu leichtfertig zu handeln. Sogar bei geübten Schwimmern kommt es immer wieder zu Unfällen.

Im vergangenen Jahr sind der DLRG zufolge 65 Menschen allein NRW beim Baden ertrunken, die meisten davon in Flüssen, Seen oder Teichen. 

DLRG warnt: Gefahren beim Baden werden häufig unterschätzt

Ausgerechnet dort ist in diesem Sommer das Gedränge besonders groß, da Freibäder aufgrund der Corona-Krise ihre Kapazitäten begrenzen müssen und Tickets oft früh ausverkauft sind. 

„Wir merken, dass wir schon eine höhere Anzahl an Einsätzen haben“, sagt auch Michael Grohe, Pressesprecher der DLRG in NRW: „Die Menschen überschätzen sich in Freigewässern häufiger und unterschätzen Gefahren, indem sie etwa Entfernungen falsch einordnen.“ 

Hitzewelle in Köln: Beim Baden im Rhein droht Lebensgefahr

In Seen und Flüssen ist also besondere Vorsicht geboten. Das gilt insbesondere für den Rhein. „Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich. Wir raten dringend davon ab, das zu tun“, mahnt Grohe: „Der Rhein ist eine internationale Wasserstraße und ein stark strömendes Gewässer – das ist kein Schwimmbad und keine Badestelle.“

Lebensgefahr ignoriert: Polizei holt Schwimmer aus dem Rhein

Dennoch gibt es immer wieder Leichtsinnige, die sich in den großen Strom wagen. Erst Ende Juni hatte die Kölner Wasserschutzpolizei an der Mülheimer Brücke einen Schwimmer aus dem Rhein retten müssen.

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