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Preisgekrönte Idee Kölner bringen App auf den Markt, die den Alltag verändern könnte

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Mit der Hilfe von „Lieferlotse“ kann zum Beispiel ein Fahrrad quer durch die Stadt transportiert werden. Gründer Felix Hartmann (l.) und Marketingleiter Marcel Schmidt (r.). 

Köln – In Zeiten von Corona wächst der Zusammenhalt in der Bevölkerung. Dieses Wir-Gefühl in der Bevölkerung möchte sich ein Kölner Start-up-Unternehmen zu nutzen machen, um so vielen Menschen eine Hilfe zu sein. 

Kölner eröffnen die Plattform „Lieferlotse“

Die fünf Kölner Gründer Felix Hartmann (38), Stefan Oertel (41), Christoph von Krüchten (42), Philipp Schilling (46) und Marcel Schmidt (34) brachten vor wenigen Tagen die App „Lieferlotse“ auf den Markt. 

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EXPRESS sprach mit Marketingleiter Marcel Schmidt über ihre neue App und ihre Zukunft:

„Auf „Lieferlotse“ können Personen Sendungen einstellen, die sie versenden oder geliefert bekommen möchten und auf der anderen Seite Menschen finden, die diese Dinge für sie transportieren können“, so der 34-Jährige. 

Vor allem DHL und Hermes versenden keine größeren Pakete, sei es zum Bespiel ein Fahrrad oder ein Schrank. Hierfür müssen meistens Speditionen beauftragt werden, welche die Pakete zu den Kunden bringen. „Lieferlotse“ möchte für diesen Fall Abhilfe schaffen.

Kölner Unternehmen: Vom Briefumschlag bis zum XL-Schrank 

Die App entstand, nachdem einer der Gründer sich ein Motorrad in Bremen gekauft hatte. Ein Bekannter, welcher sich zufällig in Bremen aufhielt, brachte damals das Motorrad für einen kleinen Betrag von Bremen nach Köln. 

Daraufhin dachten sich die Gründer, dass man diese Möglichkeit allen Menschen in Deutschland geben müsste, um so weniger Umkosten zu haben. 

„Die Sendung kann dabei in der Größe vom Briefumschlag (Größe S) bis zum Schrank (Größe XL) variieren und innerhalb der Stadt oder Deutschlands transportiert werden“, sagt Schmidt gegenüber EXPRESS.

Der komplette Bestellvorgang erfolgt über die App des Kölner Start-up-Unternehmens. 

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Die Web-App funktioniert dabei auf Desktop PCs, Tablets und Smartphones aller Hersteller und Betriebssysteme.

„Der Nutzer nimmt ein Foto auf, definiert kurz die Eigenschaften wie Größe oder Besonderheiten, legt Abhol- und Empfängeradresse fest (die im Standard schon automatisch aus dem hinterlegten Profil vervollständigt wird), definiert den Preis und schon geht die Anzeige online. Das Inserat kann sofort von potenziellen Kurieren gesehen und bei Interesse übernommen werden“, erzählte Schmidt. 

Köln: „Lieferlotse“ möchte die Verkehrsbelastung reduzieren

Das Unternehmen hofft, mit der App für weniger Verkehr in die Städten zu sorgen. 

„Spannend ist die App auch für professionelle Kuriere, Taxifahrer, Auslieferungsfahrer, Spediteure, etc., die so ihre Auslastung erhöhen. Gleichzeitig reduziert „Lieferlotse” somit die Verkehrsbelastung und entlastet die Umwelt“, so Schmidt. 

Insbesondere in der jetzigen schweren Zeit möchte das Unternehmen Menschen helfen, die zum Beispiel nicht nach draußen dürfen. 

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„Über unsere Plattform können sie sich etwa Dinge aus dem Supermarkt mitbringen lassen. Entsprechend sind selbstverständlich auch kostenlose Lieferungen möglich, falls sich ein Kurier dafür findet“, so der 34-Jährige.

Kölner Unternehmen möchte mit der Zeit wachsen

Die fünf Gründer haben allen Grund, positiv in die Zukunft zu blicken. Bereits 2016 haben sie mit der damals noch reinen Idee den mit 200.000 Euro dotierten dritten Platz des Start-Up-Wettbewerbs „Publicis90“ des französischen Medienkonzerns „Publicis“ gewonnen.

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