Polizist leicht verletzt: Einsatz in Sülz: Beamte treffen auf aggressive Gruppe Männer

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Bei einem Polizeieinsatz trafen Polizisten auf etwa 30 aggresive Männer in Sülz. Was ist passiert? Unser Symbolfoto stammt aus dem Jahr 2011.

Köln – Die Polizei rückt in Sülz an. Dort treffen sie auf etwa 30 aggressive Männer. Was war denn da los?

Am frühen Samstagmorgen (22. August) haben Streifenpolizisten mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei im Stadtteil Sülz einen Tumult von zunächst etwa 30 aggressiven Männern beendet. Nach tätlichen Angriffen fixierten die Beamten zwei alkoholisierte Beschuldigte (20, 37), brachten sie ins Polizeigewahrsam und erstatteten Anzeige. Die übrigen Beteiligten erhielten Platzverweise.

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Gegen 1 Uhr hatten mehrere Anwohner über den Notruf die laut grölende Gruppe, die sich im Bereich der Sülzburgstraße / Luxemburger Straße aufhielt, gemeldet. Die besorgten Zeugen schilderten unter anderem, dass ein Zeitungsautomat beschmiert und zudem Glasflaschen aus der Gruppe heraus auf die Straße geworfen worden seien.

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Polizisten stoppten die aggressiven Männer. Im Verlauf des Einsatzes rammte ein Kölner (37) mit seiner Schulter den Körper eines Beamten, der dadurch leicht verletzt wurde. Die Uniformierten setzten Pfefferspray gegen den Angreifer ein, fesselten ihn und brachten ihn nach der Feststellung seiner Haftfähigkeit ins Polizeigewahrsam.

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Ein Gummersbacher (20) trat gezielt in Richtung des Oberkörpers eines Polizisten. Er traf den Beamten am Arm. Auch ihn brachten die Einsatzkräfte zu Boden, legten ihm Handfesseln an und fuhren ihn ins Polizeipräsidium. Alkoholtests bei den Beschuldigten ergaben Werte von jeweils von mehr als einem Promille. Ein Arzt entnahm dem 20-Jährigen eine Blutprobe, um neben dem Alkoholwert auch möglichen Drogenkonsum nachzuweisen.

Kölner Polizei: Strafverfahren eingeleitet

Auf dem von den Zeugen beschriebenen Zeitungsautomaten erkannten die Beamten den Schriftzug „WH 96" (Wilde Horde). Die Polizisten leiteten Ermittlungen wegen Sachbeschädigung ein. Einige Störer sind bereits wegen Gewalttaten im Zusammenhang mit Fußballeinsätzen polizeibekannt.

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