Bombe in Köln 1900 Menschen müssen Häuser verlassen – KVB-Strecke betroffen

Schock-Tat Mann (20) hört Musik in Kölner ICE – plötzlich wird es lebensgefährlich

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Am Bahnhof Messe/Deutz wurde der Täter aus dem Verkehr gezogen. Unser Symbolfoto wurde im September 2018 aufgenommen.

Köln – Es sollte eine entspannte Reise in Richtung Heimat werden, doch es endete in einem Schock-Erlebnis! Ein 20-jähriger Mann aus Dortmund ist am Montagabend (15. Juni) in einem ICE in Köln brutal attackiert worden. Sogar sein Leben hätte im Ernstfall auf dem Spiel stehen können. Letztlich hatte der junge Mann aber wohl mächtig Glück im Unglück.

Brutale Attacke in Kölner ICE: Mann (36) greift 20-Jährigen an

Kurz nach 18 Uhr wurde am Montag die Bundespolizei alarmiert: Im ICE 1144 in Richtung Dortmund sollte ein Mann einen anderen Reisenden mit einem fiesen Tritt gegen den Kopf attackiert haben.

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Als der ICE im Bahnhof Köln Messe/Deutz einfuhr wurde der gesuchte Mann, ein 36-Jähriger, zunächst von Einsatzkräften der Kölner Polizei festgenommen und gefesselt. Als die Lage gesichert war, übernahm die Bundespolizei und brachte den mutmaßlichen Täter zur Dienststelle am Kölner Hauptbahnhof.

In Kölner ICE: Mann brutal gegen den Kopf getreten

Die Ermittlungen ergaben, dass er kurz vor Einfahrt in den Deutzer Bahnhof den 20-Jährigen ohne Grund tätlich angegriffen hatte. Der Dortmunder saß am Laptop und hörte Musik, als plötzlich der Unbekannte mit seinem Fuß gegen den Kopf trat.

Glück im Unglück: Das Opfer klagte zwar über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl, eine Rötung war für die Beamten augenscheinlich erkennbar. Jedoch schien er auch ohne schwere Verletzungen davon gekommen zu sein. Auf Nachfrage lehnte er eine Mitnahme ins Krankenhaus ab.

Attacke in Kölner ICE: Bundespolizei erstattet Strafanzeige

Gegen den 36-Jährigen erstattete die Bundespolizei Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Angreifer soll am Dienstag (16. Juni) dem Haftrichter vorgeführt werden. Zum Tatvorwurf hat er sich selbst bisher nicht geäußert.

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Ebenfalls am Montag mussten Beamte der Bundespolizei am Bahnhof Frankfurter Straße ein alleinreisendes 11-jähriges Mädchen kurzfristig in Gewahrsam nehmen.

Köln: Mädchen (11) reist alleine und wird in Gewahrsam genommen

Mitarbeiter der Deutschen Bahn hatten ein Kind in der Regionalbahn 25 gemeldet. Kurz vor 22 Uhr wurde das Mädchen aus Herscheid dann in Gewahrsam genommen. Sie war allein in Richtung Bergisch Gladbach unterwegs gewesen. Die besorgte Mutter hatte sie bereits bei der Polizei in Plettenberg als vermisst gemeldet. (tw)

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