Große Stars erwartet Mitten in der Pandemie: Kölner Verein kündigt Show-Highlight an

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Der Kölner Sänger Helmut A. Wiemer, Jazz-Pianist Martin Sasse und der Vorsitzende der Bürgergesellschaft Köln Michael Melles (v. l.) stellen ein neues Kultur-Format auf die Beine.

Köln – Köln erwartet ein neues Kultur-Highlight – und die Ankündigung kommt mitten in der Pandemie. Doch genau die war der ausschlaggebende Punkt für die groß angelegte Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur soll bleiben“ im Alten Pfandhaus in der Kölner Südstadt.

  • Neue Kulturveranstaltung in Köln angekündigt
  • Damit sollen Künstler finanziell unterstützt werden
  • Zahlreiche bekannte Künstler werden erwartet

Bekannte Künstler werden das Publikum jeden ersten Donnerstag im Monat in dem außergewöhnlichen Konzertsaal erwarten. Das Konzept sieht eine Mischung aus einer Talkrunde über wichtige kulturelle Themen sowie ein anschließendes Konzert vor.

Neue Kulturveranstaltung in Köln: Prominente Künstler erwartet

Initiatoren der Veranstaltung sind zum einen die Betreiber des Alten Pfandhauses sowie die Bürgergesellschaft Köln von 1863, zu dessen Vorstand auch der Kölner Produzent und Sänger Helmut A. Wiemer gehört.

Gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden Michael Melles wird er die Talkrunden leiten. „Wir glauben an die Unterstützung vieler uns nahestehender prominenter Menschen”, freut sich Melles. „Eigentlich dürfen wir ja noch nichts sagen”, ergänzt Wiemer lächelnd, „aber dazu gehören niemand anderes als Götz Alsmann, Annette Frier, Carmen Thomas oder Frank Schätzing.”

„Jeder Künstler hat die Veränderung von Kunst und Kultur am eigenen Leib erfahren”, erinnert Wiemer, der als Sänger genau weiß, wovon er spricht. Thema der Gespräche soll eben diese Veränderung des Lebens in der Kultur sein.

Talkrunden mit anschließenden Konzerten im Alten Pfandhaus in Köln

Nach jedem Talk erwartet die Zuschauer ein Konzert eines bekannten Musikers. Martin Sasse ist international erfolgreicher und anerkannter Jazz-Pianist. Als Stellvertreter für die gesamte Jazz-Szene freut er sich über die Initiative. Doch er ist nicht der Einzige.

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Helmut A. Wiemer, Michael Melles und Martin Sasse (v. l.) wollen mit ihrem neuen Kultur-Format Künstler finanziell unterstützen.

Andere Jazz-Größen wie Gitarrist Torsten Goods, der auch schon mit Sarah Connor spielte, werden ergänzt durch weitere Stars aus der Singer-Songwriter Branche sowie der Pop-Musik.

Das Besondere an der Idee: Alle Künstler, die dort auftreten, werden sowohl aus den Einnahmen der Veranstaltung, als auch aus einem Spendenfond der Bürgergesellschaft unterstützt.

Neue Kölner Veranstaltung will Künstler finanziell unterstützen

„Wegen Corona liegt die Kunst am Boden”, erinnert Melles. „Deswegen wollen wir für diejenigen etwas tun, die von und für die Kunst leben.”

Wann die erste Veranstaltung stattfinden kann, stehe aufgrund des Pandemiegeschehens noch nicht fest. „Die Show steht! Wir brauchen nur einen Starttermin”, so Wiemer.

Deswegen will die Bürgergesellschaft auch jetzt schon die Künstler unterstützen, denn der eigens eingerichtete Spendenfonds findet bereits großen Zuspruch mit finanzieller Unterstützung.

„Die Künstler brauchen jetzt unsere Unterstützung, damit die Kunst und Kultur überlebt”, sagt Melles mit Nachdruck.

Altes Pfandhaus in Kölner Südstadt ist Anlaufstelle für große Stars

Aber nicht nur die Künstler selbst, sondern auch alle um sie herum sollen unterstützt werden. Dazu zählen zum Beispiel Techniker oder Mitarbeiter, die sich um die Location kümmern. 

„Das Alte Pfandhaus ist die Anlaufstelle für die größten Jazz-Musiker der Welt”, hebt Sasse hervor. Auch er gehört neben anderen Stars wie Gregor Meile selbstverständlich dazu. Die intime Atmosphäre des Saals sei ideal für das geplante Konzept. „Hier sind die Zuschauer den Musikern so nah wie nur möglich.”

Etwa 80 Besucher sollen laut aktuellem Hygienekonzept in den Saal passen. Tickets für die Veranstaltungen werden im freien Verkauf erhältlich sein. Wann genau die erste Show stattfinden wird, hängt von der Pandemie ab. Alle Organisatoren hoffen jedoch auf einen Start im Juni.

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