Erschreckende Zahlen Köln ist NRW-Hauptstadt bei Straftaten mit bestimmter Waffe

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Köln ist die größte Stadt in NRW und hat in einem Deliktbereich auch die meisten Fälle zu verzeichnen. Unser Symbolfoto wurde 2016 am Kölner Hauptbahnhof aufgenommen.

Köln – Die Polizei NRW hat im ersten Quartal 2020 die Anzahl der Fälle mit dem „Tatmittel Stichwaffe” erfasst.

Wie das Innenministerium dem Landtag NRW in einem Bericht mitteilte, zählten sie insgesamt rund 1.688 Fälle.

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Dabei seien überwiegend Messer genutzt worden, die nicht unter das Waffenrecht fallen. Dazu zählen Brot-, Küchen- oder kleinere Taschenmesser.

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Polizei enthüllt Statistik über Delikte mit Stichwaffen in NRW

Zwar seien die Zahlen im Vergleich zum ersten Quartal im vorherigen Jahr niedriger, allerdings soll die damalige Statistik noch nicht ausgereift gewesen sein.

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Messer werden oft als Tatwaffe genutzt. Unser Symbolbild wurde 2009 in Kerpen aufgenommen.

Eine Stadt in NRW fällt mit der Anzahl der Fälle mit Stichwaffe besonders auf: Mit insgesamt 163 Fällen ist Köln, die größte Stadt in NRW, die Landeshauptstadt der Messer-Täter.

Darauf folgen Dortmund mit 114, Duisburg mit 85 und Düsseldorf mit 78 Fällen. Die wenigsten Taten mit Messerangriff gab es im ersten Quartal 2020 im Kreis Olpe. Hier sind nur zwei Vorfälle aktenkundig. 

Die meisten Messer-Attacken gab es in Köln

Unter allen erfassten Messer-Angriffen fielen die meisten unter die Rubrik „Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit” – dazu zählen Raub, Körperverletzung oder Bedrohung.

In zwölf Fällen ermittelte die Polizei hingegen wegen Mordes und in 15 Fällen wegen Totschlags oder Tötung. (cab)

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