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Mindestabstand Kölner flippt im Hauptbahnhof aus: Selbst Polizei erlebt blaues Wunder

Hauptbahnhof

Freitagnacht (5. Februar) wurden Bundespolizisten auf den Streit zweier Männer in der E-Passage des Hauptbahnhofes aufmerksam. Unser Symbolbild zeigt einen Polizeieinsatz am Kölner Hauptbahnhof am 31. Dezember 2020.

Köln – Ein Streit zwischen zwei Männern in der E-Passage des Kölner Hauptbahnhofs ist dermaßen eskaliert, dass die Bundespolizei anrücken musste, um die Hitzköpfe zu trennen. Der jüngere der Beiden ließ sich auch nach Antreffen der Beamten nicht beruhigen und verlangte den Einsatzkräften vollen Körpereinsatz ab. 

  • 24-Jähriger weigert sich Corona-Schutzmaßnahmen im Kölner Hbf einzuhalten
  • 58-Jähriger gerät mit dem 24-Jährigen aneinander
  • Bundespolizisten schreiten ein und nehmen Mann in Gewahrsam

Der Grund des Streites soll das Nicht-Einhalten der Corona-Schutzmaßnahmen des jüngeren Mannes gewesen sein.

Das teilte die Polizei am Montagmorgen (8. Februar) mit – der Vorfall hatte sich bereits am vergangenen Freitag (5. Februar) ereignet.

Köln Hauptbahnhof: Bundespolizisten müssen Mann fixieren

Ein 58-Jähriger hatte sich über den jüngeren Kontrahenten beschwert, da dieser die Schutzmaske nicht korrekt getragen haben soll. Auch habe er den Mindestabstand nicht eingehalten.

Als die Bundespolizisten den 24-Jährigen ansprachen, verhielt er sich sofort unkooperativ und versuchte sich aufgebracht aus der Kontrolle am Kölner Hauptbahnhof zu entfernen – daraufhin drohte die Situation zu eskalieren.

Da er die Aufforderungen der Beamten ignorierte, hielten sie ihn am Arm fest und wollten die Kontrolle in den Diensträumen fortführen. Bereits auf dem Weg zur Wache zeigte sich der Kölner uneinsichtig.

Die Polizisten forderten den Mann mehrfach dazu auf, sich kooperativ zu verhalten – der aufgebrachte 24-Jährige ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und ballte wiederholt die Fäuste.

Unter hohem Kraftaufwand brachten die Einsatzkräfte den aggressiven Mann schließlich zur Dienststelle – zuvor mussten ihm Handschellen angelegt werden.

Kölner tritt auf der Polizeiwache mehrfach nach Beamten

Doch auch hier konnte sich der Mann nicht beruhigen und trat mehrfach nach den Beamten, so dass ihm zusätzlich Fußfesseln angelegt wurden. Bei seinen Tritten verletzte er sich selber leicht – eine ärztliche Behandlung lehnte er aber ab.

Die Bundespolizisten stellten Strafanzeige wegen Körperverletzung und des Widerstandes. Nachdem sich der Mann beruhigen konnte, entließen ihn die Beamten um kurz nach Mitternacht aus den Diensträumen. (cw)

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