Fahndung Geldbote auf offener Straße in Köln überfallen – doch dann geht was schief

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Die Kölner Polizei fahndet nach drei Männern, die einen Geldtransporter überfallen haben sollen. Unser Symbolfoto von 2015 zeigt einen Polizeiwagen bei einem Einsatz mit Blaulicht.

Köln – Überfall auf einen Geldtransporter in Köln-Lindenthal – und das einen Tag vor Heiligabend.

Jetzt sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen machen können oder verdächtige Personen in dem Bereich gesehen haben.

Köln-Lindenthal: Täter überfallen Geldboten und verletzen ihn

Wie die Polizei Köln mitteilt, haben drei maskierte Täter am Mittwochnachmittag (23. Dezember) einen 58-jährigen Geldboten in der Nähe eines Kiosks im Bereich Bachemer Straße/Immermannstraße überfallen und dabei leicht verletzt.

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Die Täter hatten anscheinend vor, an den Schlüssel für den Tresor im Geldtransporter zu gelangen, um Geld aus dem eingebauten Safe im Transporter zu rauben.

Überfall in Köln-Lindenthal: Täter kriegen Tresortür nicht auf

Doch das Vorhaben der drei Männer scheiterte – denn der Tresor im Transporter ließ sich nicht öffnen.

Nach Angaben der Polizei liefen die Tatverdächtigen daraufhin ohne Beute über die Bachemer Straße davon.

Laut Angaben des Opfers werden die mutmaßlichen Täter wie folgt beschrieben:

  • Es soll sich um drei Täter handeln.
  • Größe: etwa zwischen 1,70 und 1,80 Meter.
  • Sie sollen dunkle Kleidung getragen haben.
  • Alle drei Täter sollen mit einer Sturmhaube maskiert gewesen sein.

Die Polizei Köln sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Hinweise an die Polizei unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststellekoeln@polizei.nrw.de

Kölner Polizei warnt vor privaten Fahndungen

Einfach selbst eine Fahndung starten? Fotos und Videos vom eigenen Smartphone oder der eigenen Überwachungskamera werden bei Facebook und anderen Social Media-Kanälen gepostet, um nach vermeintlichen oder mutmaßlichen Straftätern zu suchen.

Was gut gemeint ist, erscheint immer wieder als ernstes Problem. Darauf weisen Staatsanwaltschaft und Kölner Polizei nun eindringlich hin. Denn die Fotos und Videos verbreiten sich massenhaft und unkontrolliert. (mir)

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