Kölner Weihnacht Tränen bei Brings: Drei Ärzte griffen bei Mega-Show aus Nippes ein

Peter Brings_Nippes

Peter Brings bei der Aufzeichnung aus der Nippeser Kulturkirche.

Köln – „Janz allein, janz allein. Und för mich leucht‘ ne Plastik Stään. Janz allein, janz allein Der leucht‘ in Nippes un nit in Bethlehem.“ (Brings)

Puh, da läuft es einem eiskalt den Rücken hinunter: Peter Brings steht ganz alleine in der Nippeser Kulturkirche, dezent werfen Scheinwerfer das weihnachtliche Licht auf den Sänger. Dann greift er in die Saiten und singt seine Ballade „Plastikstään“.

Peter Brings_weit

Gänsehaut-Kulisse: Peter Brings noch vor wenigen Tagen allein in der Nippeser Kulturkirche.

Es sind ergreifende Momente, es sind lustige Momente, es ist ein Geschenk der Nippeser Bürgerwehr in Zeiten der Corona-Pandemie: Die Adventssendung „Die kleinste große Adventsshow“, aufgenommen vor dem Lockdown unter strengsten Corona-Hygienemaßnahmen, wird am kommenden Wochenende in über 60 Einrichtungen in ganz Köln gezeigt.

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„Ich denke, es ist gut gelungen“, freut sich Bürgerwehr-Präsident Michael Gerhold. Krankenhäuser, Seniorenheime, Senioren-Wohngruppen – die Resonanz auf dieses Weihnachtsgeschenk, bei dem alle Künstler umsonst auftreten, war in ganz Köln riesig.

Gerhold erklärt: „Die Einrichtungen haben jetzt eine DVD oder einen Link erhalten. Die Sendung wird dann über die Hauskanäle gezeigt.“ Die Empfehlung: „Da auch die Aufnahmen im Dunklen aufgenommen wurden, macht es Sinn, ab 17 Uhr zu schauen. So ist es wesentlich stimmungsvoller.“

Weininger_Nippes

Zum Schmunzeln gab es natürlich auch etwas: „Sitzungspräsident“ Volker Weininger war im Weihnachtsstress.

So wie Peter Brings haben sich zahlreiche Künstler bereit erklärt, ohne Gage mitzumachen: Bläck Fööss, Cat Ballou, Klüngelköpp, Ingrid Kühne, Paveier oder Volker Weininger zum Beispiel. Doch ganz so einfach war es dann bei den Aufnahmen nicht. Oberstes Credo war: Sicherheit geht vor!

Fööss_Nippes

Auch die Bläck Fööss waren mit von der Partie.

Michael Gerhold: „Wir hatten drei Ärzte vor Ort. Jeder Künstler hat einen Schnelltest gemacht. Ohnehin wurden verschiedene Zeit-Slots vergeben, damit sich niemand begegnet.“
Soweit der Abstand untereinander auch war – diese kölsche Sendung geht ganz nah ans Herz.

Wer also am kommenden Sonntag (20. Dezember) leider Gottes im Krankenhaus oder einer anderen Einrichtung ist: Einschalten lohnt sich unbedingt. Aber Vorsicht: Zum Lachen und zum Weinen bitte unbedingt Taschentücher parat legen.

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