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Ja, was denn nun? Wirbel um Anzahl der Kölner Corona-Impfpraxen

Impfen-Hausarzt

Ab April soll in Köln auch in Hausarztpraxen gegen Corona geimpft werden. Das Symbolfoto zeigt eine Schwester, die auf der Insel Hiddensee einen Patienten in einer Arztpraxis impft.

Köln/Düsseldorf – Fünf Schwerpunktpraxen fürs Impfen in Köln: Diese Vorgabe des Landes gefiel Oberbürgermeisterin Henriette Reker gar nicht. Verständlich: Nur fünf Praxen für eine Millionenstadt hört sich an wie ein schlechter Witz.

  • Fünf Schwerpunktpraxen für Corona-Impfungen in Köln
  • Vorgabe des Landes NRW sorgte für Irritationen
  • Ministerium klärt über Schwerpunktpraxen auf

Die Verordnung für Kreise und kreisfreie Städte sorgte bei vielen für Unruhe. EXPRESS fragte nach – und bekam beruhigende Informationen.

Kölner Corona-Impfpraxen: Kassenärztliche Vereinigung mit klarem Ziel

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Die Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) stellte gleich klar: Es sei grundsätzliches Ziel, „künftig so viele Haus- und Facharztpraxen wie möglich am Impfgeschehen zu beteiligen – daher unterstützen wir auch die jüngsten Ideen des Bundesgesundheitsministeriums, etwa ab April den Praxen der Niedergelassenen die Funktion des Hauptakteurs der Impfungen zukommen zu lassen“.

Danach soll die Menge der pro Woche verfügbaren Impfstoffe zu einem bestimmten Teil an die Impfzentren gehen und der weitere verfügbare Impfstoff an die Arztpraxen ausgeliefert werden. Diese Belieferung soll - wie bei normalen Grippeimpfungen auch - über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel laufen. Der bürokratische Aufwand für die Praxen soll durch die gewohnten Bestell- und Abrechnungswege so gering wie möglich gehalten werden.

Kölner Corona-Impfpraxen: „Wir müssen Strecke machen“

„Wir müssen gerade auch mit dem Blick auf andere Länder, in denen
deutlich schneller und zielgerichteter geimpft wird, jetzt Strecke machen. Der Weg dahin kann nur über die Praxen gehen. Unsere Niedergelassenen in Nordrhein kennen ihre Patientinnen und Patienten am besten und wissen genau, wie Impfen geht“, so KVNO-Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Bergmann.

Das Gesundheitsministerium NRW erklärte dann gegenüber EXPRESS: „Es gibt für Hausarztpraxen, in denen geimpft wird, keine festgelegte Grenze“, so ein Sprecher des Ministeriums. Und was hat es dann mit der Zahl Fünf und den Schwerpunktpraxen auf sich? Das sind quasi „Spezialpraxen“, in denen man sich zum Beispiel vorrangig um chronisch kranke Impfpatienten kümmert, so das Ministerium. 

Der Weg zur sogenannten Herdeimmunität: Ab dem 5. April sollen in NRW rund eine Million Impfdosen pro Woche zur Verfügung stehen. Laut Verteilungsschlüssel könnte die Stadt Köln bis  Ende August eine Million Impfdosen von Biontech/Pfizer, Astrazeneca und Moderna erhalten.

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