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Vorerst letzte Köln-Show  Vor Lockdown: Neue Brings-Ballade begeistert und bewegt

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Die Brings-Revue im Tanzbrunnen war ein voller Erfolg.

Köln – Es war mehr als nur ein kölsches Hoffnungszeichen:  Während bereits viele Vereine mit Blick auf die kommende Session den Kopf in den Sand gesteckt haben,  fand am Samstag (31. Oktober) die wohl sicherste kölsche Revue aller Zeiten statt.

Bei der Brings-Revue im Theater am Tanzbrunnen waren neben der Band Sitzungspräsident Volker Weininger, Rednerin Ingrid Kühne und JP Weber am Start.

„Wir waren uns nicht wirklich sicher, ob sich heute überhaupt noch jemand hier hin traut, um so glücklicher waren wir, dass die Leute dennoch gekommen sind. Die Leute haben sich an die Regeln gehalten und dennoch hatten sie ihren Spaß und haben im Sitzen abgerockt“, lobte Peter Brings im Anschluss.

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Brings und J.P. Weber sorgen für ganz besondere Gänsehaut Momente

Lange hatte die Kult-Band überlegt, ob man in dieser Zeit einen Sessionstitel schreiben sollte: „Einen Sessionshit zu schreiben, für eine Session die es nicht gibt, ist schon komisch. Aber wir haben uns gedacht, gar nichts machen ist gleich zu setzten mit aufgeben, und so haben wir uns zusammengerauft und entstanden ist der Titel“, betont Peter Brings. 

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Ingrid Kühne begeisterte das Publikum bei der Revue.

Schon oft hat die Band mit ihren Texten den Puls der Zeit getroffen, doch mit der Ballade „Mir singe Alaaf“ ist ihnen ein kleines Meisterwerk gelungen. Zeilen wie „mir singe Alaaf, villeich e betsje stiller. Dat, wat da wor, kütt janz bestemmp bald widder. Kumm, mer singe Alaaf, denn söns sin mir verlore. Un mir singe janz höösch für e besser Morje“, berührt das kölsche Hätz und gibt zugleich Hoffnung.

Ein besonderer Moment folgte direkt, als der Morderator J.P. Weber mit seiner Flitsch den Bläck Fööss-Klassiker „In unserem Veedel“ anstimmte und der ganze Saal nicht wie gewöhnlich lautstark mit sang, sondern nur ganz leise mit summte. 

Köln: Künstler und Publikum begeistert von Brings-Revue 

„Wisst ihr noch, wie wie Silvester frohes neues Jahr gerufen haben – wir Volltrottel. Durch Corona hast du gemerkt, wer alles einen an der Klatsche hat – ich sag nur Hamsterkäufe. Die eigentliche Tragödie hat sich aber in den Kühlregalen abgespielt – es gab keine Hefe mehr. Wenn keine Hefe mehr da ist, gibt es auch kein Bier mehr- und da hört bei mir der Spaß auf“, witzelte Sitzungspräsident Volker Weininger.

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Sitzungspräsident Volker Weininger bei der Revue.

Für Spaß sorgte auch Ingrid Kühne als sie aus ihrem Corona-Nähkästchen erzählte: „Am Donnerstag war es echt schlimm bei mir. Da hab ich echt gedacht: Jetzt hab ich es. Ich hatte mich auf die Couch gesetzt und bekam überhaupt keine Luft mehr. Doch als ich den obersten Knopf von der Hose aufgemacht habe, da ging es wieder.“ 

Das Bildung auch in den Karneval passt, bewies Martin Schopps. Er nahm das Arbeiten im Homeoffice aufs Korn: „Das war kein Zuckerschlecken, als plötzlich alle Schulen geschlossen hatten. Jeder der sich mal fünf Minuten mit seinem eigenen Nachwuchs hingesetzt hat und versucht hat den zu beschulen, hat schon nach zwei Minuten festgestellt, das der Lehrer doch nicht das Problem war.“

Begeistert von dem Abend zeigte sich auch der Ex-Kölner Bauer (2020) sowie Vorsitzender und Korpskommandant des Reiter-Korps Jan von Werth, Frank Breuer: „Eine Veranstaltung mit Hätz und Verstand. Das werden die Formate, bis wir die Pandemie überstanden haben, um den kölschen Durst nach Fastelovend zu stillen.“

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