„Sturz in großer Höhe“ Frau und Kind tot vor Hochhaus aufgefunden: Polizei mit erschütternder Vermutung

Nach Vorfall in Südstadt Teenager (19) kollabiert in Kölner Polizeizelle – jetzt traurige Nachricht

Gewahrsamszellen im Polizeipräsidium.

Der 19-Jährige, der in einer Kölner Gewahrsamszelle (hier ein Foto von entsprechenden Zellen im Polizeipräsidium 2016) kollabiert war, ist am Montag (6. Dezember 2021) verstorben.

Traurige Nachricht aus Ermittlerkreisen: Ein junger Bonner (19), der im Gewahrsam der Kölner Polizei kollabiert war, ist tot.

Der 19-Jährige, der letzte Woche im Kölner Polizeigewahrsam kollabiert war, ist am Montag (6. Dezember 2021) im Krankenhaus verstorben. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitgeteilt. 

Zur Klärung der Todesumstände ist ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden. Der Leichnam des jungen Bonners wurde zur Obduktion in die Rechtsmedizin gebracht. Ebenso sei die Durchführung chemisch-toxikologischer Analysen in Auftrag gegeben worden, heißt es seitens der Ermittler. Bislang hätten sich keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung ergeben. 

Köln: 19-Jähriger kollabiert kurz vor Entlassung aus dem Gewahrsam

Das Drama ereignete sich in der Nacht zum Samstag (4. Dezember 2021) auf der Polizeistation in Köln-Kalk. Der 19-Jährige, der laut Polizei unter Medikamenten-, Drogen- und Alkoholeinfluss stand, kollabierte in einer Zelle des Polizeigewahrsams. 

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Bei der letzten Zellenkontrolle um kurz nach 2 Uhr soll der Mann noch „deutliche Vitalfunktionen“ gezeigt haben. Als er zehn Minuten später entlassen werden sollte, habe er auf eine Ansprache der Beamten der Kölner Polizei nicht mehr reagiert, hieß es.

Der Teenager aus Bonn wurde reanimiert und kam nach notärztlicher Erstversorgung in ein Kölner Krankenhaus. Dort wurde er auf der Intensivstation behandelt. 

Bonner (19) soll bei Polizei in Köln ausnüchtern und kollabiert

Der 19-Jährige war laut Polizei um 21.20 Uhr „nach Streitigkeiten, einer Sachbeschädigung und der Bedrohung mit einem Messer“ auf der Eifelstraße in der Kölner Südstadt in Gewahrsam genommen und ins Polizeipräsidium nach Köln-Kalk gebracht. Dort sollte er ausnüchtern.

Nachdem der junge Mann im Kölner Polizeigewahrsam kollabiert war, hatte aus Neutralitätsgründen die Bonner Polizei den Fall übernommen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln und der Polizei Bonn dauern weiter an. (smo, iri)

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