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Heftige Aktion in Köln Mann täuscht Todes-Unfall vor und macht damit ekelhaft Gewinn

Unfall_Symbol_Betrueger

Mit einem angeblichen Unfall hat ein Betrüger in Köln mächtig Geld erbeutet. Das Symbolfoto wurde im Juni 2020 in Niedersachsen aufgenommen.

Köln – Welcher kranke Kopf kommt auf solche Ideen? Diese Frage drängt sich bei einem Fall der Kölner Polizei auf, der am Mittwoch (5. August) bekannt wurde.

Demnach hat sich ein Betrüger am Dienstag (4. August) mit einem perfiden Trick einen fünfstelligen Geldbetrag erbeutet – weil er einen tödlichen Verkehrsunfall vortäuschte! Die Opfer: ein Ehepaar aus Bornheim. Die 66-jährige Frau und der 71-jährige Mann zahlten das Geld in dem Glauben, damit ihrer Tochter helfen zu müssen, die kurz vor einer Verhaftung stehe.

Erfundener Todes-Unfall: Betrüger bringen Ehepaar um Geld

Angeblich habe die Tochter des Paares einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und nur gegen Zahlung der Geldsumme an den Ehemann und Vater der beim Unfall getöteten Angehörigen sei die Festnahme der Tochter zu verhindern – so weit das Lügenkonstrukt des Betrügers.

Eine Frau hatte sich zuvor in einem Telefonat als Tochter des Ehepaars ausgegeben und in Tränen aufgelöst von dem folgenreichen Unfall berichtet. Dass es sich in Wahrheit um eine andere Person gehandelt hatte, bemerkte das Ehepaar beim Gespräch nicht.

Betrüger bringen Ehepaar um Geld – Tochter sollte nicht verhaftet werden

Nach Übergabe des Telefons an eine angebliche Polizistin stellte diese eine Freilassung nach Zahlung einer hohen Geldsumme an den Hinterbliebenen in Aussicht – und die Eltern bezahlten im Glauben, das Richtige zu tun.

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Die Geldübergabe an den circa 30 Jahre alten, etwa 1,70 Meter großen, schmalen Mann, der nach Aussage der Betrogenen unter Tränen das Geld in Empfang nahm, erfolgte auf der Pohlmannstraße in Köln-Niehl.

Polizei Köln jagt den Betrüger und gibt Hinweis an alle

Jetzt wird er von der Polizei gejagt und wie folgt beschrieben: Er war mit einem blaukarierten Hemd und einer dunklen kurzen Hose bekleidet und trug eine Sonnenbrille, einen Mund-Nasen-Schutz sowie eine dunkle Cappie. Nach der Geldübergabe ging er gegen 15.45 Uhr in Richtung Nesselroderstraße davon.

Das Kriminalkommissariat 25 nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. Gleichfalls betont die Polizei, dass ein „echter” Beamter oder eine Beamte niemals Geld am Telefon verlangen würden, um Fälle zu lösen. (tw)

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