Wie dreist ist das denn? Kölner Werkstattarbeiter auf „Probefahrt” mit Luxusauto

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Der 22-Jährige hatte sich einen Mercedes aus der Werkstatt geschnappt, in der der arbeitet. Das Symbolbild zeigt eine E-Klasse im März 2020.

Köln – Dieser Fall ist an Dreistigkeit wohl schwer zu überbieten. Ein 22-jähriger Mitarbeiter einer Autowerkstatt ist am Samstag (3. April) mit einem Mercedes in Köln in eine Polizeikontrolle geraten.

  • Kölner Polizei hält 22-jährigen Mercedes-Fahrer an
  • Das Auto gehörte ihm nicht
  • Zuvor wurde er mit einem Jaguar erwischt

Dabei fiel den Beamten auf, dass die schicke E-Klasse gar nicht dem jungen Fahrer gehörte. Genauso wie ein anderes Auto, mit dem er einige Wochen zuvor erwischt worden war.

„Probefahrt” mit Luxus-Auto von Kunden: Kölner Polizei stellt 22-Jährigen

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Der Mercedes war den Zivilfahndern am Samstagabend gegen 21.30 Uhr auf dem Auenweg in Köln-Deutz aufgefallen, als er sofort nach einer Geschwindigkeitsmessanlage starkt beschleunigte und in Richtung Deutz-Mülheimer Straße davonraste.

Auf der Hafenstraße stellten die Polizisten den 22-Jährigen. Er versuchte, sich mit falschen Angaben zu seiner Person einer Anzeige zu entziehen und erklärte, er würde mit dem Mercedes eine Probefahrt unternehmen.

Die Beamten stellten jedoch den fast 270 PS-starken Kombi sicher.

Der Fahrer, der zu allem Überfluss auch noch keinen Führerschein besitzt, steht im Verdacht, in den letzten Monaten vermehrt solche „Probefahrten” mit Kundenfahrzeugen gemacht zu haben.

Erst am 12. März war er der Polizei auf der Escher Straße in Bilderstöckchen ins Netz gegangen. Da saß er jedoch in dem Jaguar eines Kunden. (cab)

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