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„Keine Touristen" Eurowings: Riesen-Zoff um 15 Uhr-Flug von Köln nach Mallorca

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Flug und Hotel gebucht, dürfen aber nicht an Bord: Dieses Pärchen konnte es nicht fassen.

Köln – Riesen-Aufregung um den 15 Uhr Flieger Montagmittag von Köln nach Palma de Mallorca mit Eurowings!

Verstörte Fluggäste, kopfschüttelnde Flughafen-Mitarbeiter, verzweifelte Hilfesuche – der absolute Alptraum zum Urlaubsstart!

Offenbar wussten weder einige Kunden von Eurowings, noch Berater in den Reisebüros so richtig Bescheid. Auch der Flughafen Köln/Bonn ging wohl zunächst davon aus, dass ganz normale Touristen am Montag nach Mallorca fliegen können.

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Doch absolut Fehlanzeige: Am Montag durften nur Kunden mit Wohnsitz auf Mallorca in die Maschine, oder Kunden, die dort beruflich tätig sind.

Es war ein historischer Tag: Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Beschränkungen in Spanien sind deutsche Urlauber wieder nach Mallorca gereist.

Flughafen Köln/Bonn: Nicht Teil des Mallorca-Pilotprogramms

Eine erste Maschine aus Düsseldorf mit 165 Urlaubern an Bord landete am Montagvormittag in Palma de Mallorca, ein weiterer Urlaubsflieger sollte um 15.40 Uhr von Frankfurt/Main aus starten.

Im Rahmen eines Pilotprogramms werden knapp 11.000 Deutsche in den nächsten Tagen auf den Balearen erwartet.

„Ja, es war ganz komisch. Es hat sich ja täglich geändert", erzählte ein Geschäftsmann. „Wir brauchten auch alle Unterlagen. Handelsregisterauszug und weitere Dokumente, die man in Spanien so benötigt." Das alles musste beim Check-In vorgezeigt werden. Dann wurden die Bordkarten ausgehändigt.

Eurowings-Flug nach Mallorca hob ohne Touristen ab

Weniger Glück hatte ein Pärchen aus dem Sauerland. Erst die Anreise zum Flughafen Köln/Bonn, dann mit Maske auf zum Check-In, um dann zu erfahren: Sorry, Sie dürfen nicht an Bord!

Denn: Köln ist nicht Teil des Pilotprogramms. Hier sollen voraussichtlich erst ab 21.Juni erste Touristen-Maschinen starten.

„Das ist doch unglaublich! Wir hatten Flug und Hotel ganz normal gebucht. Niemand hatte uns darauf hingewiesen, dass wir heute nicht fliegen dürfen", ärgerte sich die Frau. „Was soll das hier", sagte der Mann genervt.

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Endlich an den Strand: Mutter Olga mit ihren Kindern Marlene und Liam.

Am Schalter bekam das Pärchen einen kleinen Zettel mit einer Telefonnummer von Eurowings. Völlig außer sich machten sie sich auf den Weg durch das fast menschenleere Terminal 1.

„Ob und wann wir fliegen können und was mit unserer Buchung passiert - keine Ahnung!", sagte sie noch.

Glückliche Gesichter gab es aber auch, etwa bei einer Mutter mit zwei Kindern: „Wir leben auf Mallorca und haben hier die Quarantäne überbrückt", sagt Olga und drückt Marlene und Liam fest an sich. „Jetzt freuen wir uns auf Sonne und Strand."

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