„Dann viel härtere Maßnahmen” Köln: Ein Corona-Szenario macht Karl Lauterbach Sorgen

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Karl Lauterbach, hier ein Foto aus dem November 2020, gilt als einer der strengsten Mahner in der Corona-Krise.

Köln – Über Karl Lauterbach wird seit Beginn der Corona-Krise viel gestritten: Für die einen ist er die Stimme der Vernunft, der Mahner zu Vorsicht und Zurückhaltung. Für die anderen ist er einer der Treiber der Lockdowns, das „Panikorchester in einer Person”, wie es Komiker Ingo Appelt kürzlich formulierte.

Karl Lauterbach: Deutliche Worte im KStA-Podcast „Wochentester”

Im neuen „Wochentester”-Podcast des „Kölner Stadt-Anzeiger” hat sich der 57-Jährige nun erneut besorgt gezeigt, vor allem aufgrund der Virus-Mutation in Großbritannien.

„Unsere Situation wird noch erschwert durch eine sehr gefährliche Mutation, die in England weiter wächst, obwohl man dort im Lockdown ist. Das muss uns zu denken geben“, sagt der in Köln lebende Politiker.

Karl Lauterbach: „Dann sind viel drastischere Maßnahmen notwendig” 

Sollte sich die Mutation auch hierzulande ausbreiten, müssten sich die Deutschen auf noch mehr Einschränkungen einstellen: „Dann sind natürlich viel drastischere Maßnahmen notwendig, um das Gleiche zu erreichen. Wir haben alle Angst vor einer dritten Welle mit der neuen Mutation.“

Lauterbach geht sogar davon aus, dass der Lockdown über den Januar hinaus verlängert werden muss. Weil der gewünschte Inzidenzwert wohl nicht erreicht, aber aus seiner Sicht auch nicht das eigentliche Ziel sein kann. „Ich kenne eigentlich keinen einzigen Virologen oder Epidemiologen, der sagt: '50 ist sicher'. Alle sagen, es muss niedriger sein.“

Der gesamte Podcast, unter anderem auch mit Lauterbachs klaren Worten zur Reisewelle in deutsche Ski-Gebiete, ist seit Freitagmorgen (8. Januar) beim „Kölner Stadt-Anzeiger” und auf allen gängigen Musik- und Podcast-Apps zu hören. (red)

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