Regenbogenfarben Kölner Stadion: User diskutieren Statement von Karl Lauterbach

Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD, gibt ein Interview im Berliner Bundestag.

SPD-Politiker Karl Lauterbach, hier am 24. März, macht eine klare Ansage zum Kölner Stadion, das zum EM-Spiel gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchtet.

Köln. Ein klares Statement in den Farben des Regenbogens: Das wird es zum EM-Spiel Deutschland-Ungarn in Köln geben. Ein Statement für Toleranz und Vielfalt, gegen Homophobie. Und eine klare Ansage gegen Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orban und seine Politik gegen Homosexuelle, gegen Vielfalt.

Während in München die Allianz Arena nicht wie geplant in den Regenbogenfarben leuchten darf, die UEFA dem Plan einen Riegel vorgeschoben hat, läuft es in Köln anders.

Kölner Stadion: Lauterbach kommentiert mit Herz

Am Mittwoch (23. Juni), dem Spieltag, werden die Pylone des Kölner Stadions in den Regenbogenfarben strahlen. Und das findet ein prominenter Kölner Politiker ziemlich gut.

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Karl Lauterbach postet kurz und knackig in den sozialen Netzwerken: „#Köln zeigt Toleranz und Solidarität. Man kann definitiv schlechter Leben als in Köln.“ Das Ganze verziert er mit einem roten Herzen.

Kölner Stadion: Lauterbach kritisiert die UEFA

Verlinkt hat der Gesundheitsexperte seinen Post mit der Kölner SPD, die den Vorstoß zur Regenbogen-Aktion am Kölner Stadion gemacht hatte. Und in einem weiteren Post stellt Lauterbach klar: „Die #UEFA will kein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz. Das ist eine Enttäuschung mehr. Es geht offenbar vornehmlich ums Geld.“

Die Follower Lauterbachs sind geteilter Meinung, wenn es um das Kölner Stadion in Regenbogenfarben geht: „Das finde ich adäquat, richtig und großartig. Es geht um Menschenrechte – und Achtung und Akzeptanz für alle Menschen“, meint eine Userin.

Ein anderer hingegen sagt mit Blick auf München: „Fußball sollte nicht für politische Angelegenheiten missbraucht werden. Daher finde ich die Entscheidung der UEFA gut.“

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