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Kölner Altstadt Demonstranten zeigen Angela Merkels „letzte, historische Chance“

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Protest in Köln: Die Demonstranten haben sich am Freitag (23. April) auf dem Alter Markt in Köln getroffen.

Köln – Demonstranten von Fridays for Future haben am Freitag, 23. April, in der Kölner Altstadt gegen die Klimapolitik Europas demonstriert. Dabei hielten sie ab etwa 14 Uhr auf dem Alter Markt eine Art Klimagipfel ab, indem sie die aus ihrer Sicht leeren Versprechungen von Politikern wie Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündeten.

  • Fridays for future: Demo in Köln
  • Protest auf Alter Markt
  • Klimagipfel mit Joe Biden und Angela Merkel im Fokus

Die Kölner Demo zählte zu den weltweiten Protesten des von
Joe Biden veranstalteten Klimagipfels (22./23. April), an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnimmt. Zudem kritisieren die Aktivisten das neue Klimaziel der Europäischen Union.

Fridays for future: Demo wegen Klimagipfel mit Joe Biden

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„Die EU will ihren CO2-Ausstoß bis 2030 nur noch um 52,8 Prozent senken. Das ist ein Skandal! Angela Merkel und Ursula von der Leyen werden auf dem Klimagipfel nichts als schöngerechnete Zahlen und leere Reden vorzuweisen haben", sagt Till Hapig, Sprecher von Fridays for Future Köln.

Fridays for future: Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Hapig legt nach: „Auf einer ihrer letzten Klimakonferenzen hätte Kanzlerin Angela Merkel jetzt eine letzte historische Chance: Sie könnte die Anhebung der Klimaziele fordern, sich zum Kohleausstieg 2030 bekennen und das sofortige Aus von fossilen Subventionen in den Raum stellen. Aktuell belaufen sich diese allein in Deutschland auf 50 Milliarden Euro jährlich. Ansonsten wird sie endgültig als Klimazerstörungskanzlerin in Erinnerung bleiben!"

Die Organisatoren der Standkundgebung hatten im Vorfeld erklärt, dass der Protest mit einem sorgfältig ausgearbeitetem Coronakonzept stattfinde. Trotz der hohen Inzidenzwerte müsse auf klimapolitische Missstände aufmerksam gemacht werden. (jan)

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