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Flughafen-Chaos Ist das die Lösung? Bundespolizei mit großer Ankündigung für Köln/Bonn

Die Schlange vor der Sicherheitskontrolle am Flughafen Köln/Bonn ist extrem lang.

Die Schlange vor der Sicherheitskontrolle am Flughafen Köln/Bonn, hier ein Foto vom 24. Juli, erstreckt sich teilweise über mehrere Kilometer.

Die XXL-Warteschlangen am Flughafen Köln/Bonn müssen irgendwie bekämpft werden. Jetzt soll Bewegung in die Angelegenheit kommen.

Das Chaos der vergangenen Monate am Flughafen Köln/Bonn trägt vor allem einen Namen: Sicherheitskontrollen. Zu wenig Personal und dadurch zu wenige offene Bahnen zum Sicherheits-Check sorgen für extreme Verzögerung und für immer mehr Frust bei den Reisenden.

Die Bundespolizei, die für die Kontrollen zuständig ist, steht deshalb immer wieder in der Kritik. Aber: Jetzt soll offenbar Bewegung in die Sache kommen.

Flughafen Köln/Bonn: Bundespolizei will zweites Sicherheitsunternehmen beauftragen

Wie der WDR zuerst berichtete, will die Bundespolizei ein zweites Sicherheitsunternehmen mit der Passagierkontrolle beauftragen. Durch den erhöhten Personaleinsatz sollen die langen Wartezeiten vermieden werden.

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Die Suche nach einem geeigneten Partner sei bereits in vollem Gange und soll bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Bereits ab August soll das Unternehmen ins Geschehen eingreifen.

Allerdings: Voraussetzung ist die geeignete Ausbildung der Mitarbeitenden für die Anforderungen am Sicherheits-Check am Airport Köln/Bonn.

Bundespolizei will zukünftig auch eigene Kräfte bei den Kontrollen einsetzen

Sollte es in Spitzenzeiten immer noch zu langen Schlangen kommen, will die Bundespolizei zusätzlich eigene Beamtinnen und Beamte einsetzen, um die Kräfte am Sicherheits-Check zu unterstützen.

Flughafen-Sprecher Alexander Weise sagt, man begrüße den Schritt: „Das geht in die richtige Richtung. Bis ein zusätzlicher Sicherheits-Dienstleister gefunden ist, muss aber dafür gesorgt werden, dass die Situation sich deutlich verbessert.“

Am vergangenen Wochenende waren trotz zunächst besserer Prognosen des Dienstleisters Securitas zeitweise weniger als 50 Prozent der planmäßig notwendigen Spuren an der Sicherheitskontrolle geöffnet. Hunderte Menschen verpassten am Flughafen Köln/Bonn ihre Flüge, viele verbrachten sechs Stunden oder mehr in der Schlange vor dem Sicherheits-Check.

Flughafen Köln/Bonn: Airport-Chef Schmid fordert Lösungen

Flughafen-Chef Thilo Schmid hatte daraufhin öffentlich gesagt, man erwarte von der Bundespolizei und dem Dienstleister Securitas konstruktive Vorschläge, wie die Probleme an der Sicherheitskontrolle schnellstmöglich gelöst werden können. Einer der Vorschläge wird nun offenbar in die Tat umgesetzt.

In Köln fehlen laut der Gewerkschaft Verdi etwa 100 Sicherheitsmitarbeiter oder -mitarbeiterinnen in der Passagierkontrolle. Man sei deshalb gespannt, ob es der Bundespolizei gelinge, ein Unternehmen mit so vielen Kräften zu finden. Alles andere sei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, sagt Verdi-Sprecher Özay Tarim. (tw)

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